ArcaniA - Gothic 4
- Mr.Gnom
ArcaniA - Gothic 4
Hi @All
Hier die ersten Minuten vom Spiel: Die Traumsequenz, wo man als Rhobar III spielt
Viel Spass beim Anschauen ...
Gruss
Mr.Gnom
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Mr.Gnom
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Hi @All
Hohe Systemanforderungen
Ein Artikel auf GameStar.de beschäftigt sich mit den Hardwareanforderungen von Arcania. Im Hardwaretest stellt die Redaktion fest, daß die Anforderungen extrem hoch seien.
In maximalen Details und der mittlerweile weit verbreiteten Auflösung von 1920x1080 treibt Gothic 4 selbst High-End-Hardware an ihre Grenzen. Im Technik-Check schaffte es noch nicht mal ein PC mit einem 900 Euro teuren Intel Core i7 980X (3,33 GHz, sechs Rechenkerne plus Hyperthreading) und einer Radeon HD 5870 Arcania ruckelfrei auf den Monitor zu bringen.
Letztendlich empfiehlt die Redaktion folgende Hardware, um ein halbwegs flüssiges Spielerlebnis zu garantieren:
Um Arcania: Gothic 4 in maximalen Einstellungen zu spielen, sollte demnach High-End-Hardware in Ihrem Rechner stecken, ein jederzeit flüssiges Spielerlebnis garantiert aber das nicht. Vor allem in Städten geht die Leistung teils dramatisch in Knie und sackt laufend unter die 20-fps-Marke. Eine Radeon HD 5850 oder Geforce GTX 460 sollte für hohe Details schon in Ihrem Rechner stecken, auch ein schneller Vierkern-Prozessor ist Pflicht.
Quelle: http://www.gamestar.de/spiele/arcania-g ... 18367.html
Gruss
Mr.Gnom
Hohe Systemanforderungen
Ein Artikel auf GameStar.de beschäftigt sich mit den Hardwareanforderungen von Arcania. Im Hardwaretest stellt die Redaktion fest, daß die Anforderungen extrem hoch seien.
In maximalen Details und der mittlerweile weit verbreiteten Auflösung von 1920x1080 treibt Gothic 4 selbst High-End-Hardware an ihre Grenzen. Im Technik-Check schaffte es noch nicht mal ein PC mit einem 900 Euro teuren Intel Core i7 980X (3,33 GHz, sechs Rechenkerne plus Hyperthreading) und einer Radeon HD 5870 Arcania ruckelfrei auf den Monitor zu bringen.
Letztendlich empfiehlt die Redaktion folgende Hardware, um ein halbwegs flüssiges Spielerlebnis zu garantieren:
Um Arcania: Gothic 4 in maximalen Einstellungen zu spielen, sollte demnach High-End-Hardware in Ihrem Rechner stecken, ein jederzeit flüssiges Spielerlebnis garantiert aber das nicht. Vor allem in Städten geht die Leistung teils dramatisch in Knie und sackt laufend unter die 20-fps-Marke. Eine Radeon HD 5850 oder Geforce GTX 460 sollte für hohe Details schon in Ihrem Rechner stecken, auch ein schneller Vierkern-Prozessor ist Pflicht.
Quelle: http://www.gamestar.de/spiele/arcania-g ... 18367.html
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Mr.Gnom
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Hi @All
Arcania-Test von Gamers.at
Im ausführlichen Artikel wird auf zwei Seiten das Spiel beleuchtet und einzelne Aspekte bewertet. Positiv fällt das Erscheinen des einen oder anderen alten Bekannten auf.
Schon früh im Spiel begegnet man einem alten Bekannten: Diego, Mentor des Helden der früheren Titel, was unser Jungspund aber natürlich nicht weiß. Auch sonst bemühte man sich viele bekannte Gesichter (und Sprecher) ins das Spiel zu integrieren. Neben Diego geben sich auch Gorn, Lester, Milten, Lord Hagen und viele andere die Ehre. Für Gothic-Fans ein echtes Plus. Leider ist das auch so ziemlich das einzige was von der Gothic-Atmosphäre übrig geblieben ist.
Ansonsten wird darauf hingewiesen, daß das Gameplay gnadenlos entschlackt und vereinfacht wurde. Der Schwierigkeitsgrad sei sehr einfach. Dafür gefiel die Grafik besonders gut. Enttäuschend fiel die erwartete zweite Hälfte des Spiels aus, nachdem in Previews meist bis nach Toshoo gespielt wurde und man diesen Punkt im Spiel nach etwa zehn bis zwölf Stunden erreicht habe:
Das Spiel löst bis zu diesem Zeitpunk zwar kaum Begeisterungsstürme aus, ist aber ein rundum solides Rollenspiel das immer wieder gute Ansätze zeigt. Jetzt aber zum Rest der Insel. Bislang ein großes Geheimnis und kaum Screenshots oder Infos wurden veröffentlicht. Wollte man einfach die Spieler vor Spoilern schützen? Nicht ganz, leider muss klipp und klar gesagt werden: ab hier und jetzt wirkt das Spiel unfertig und kann das Niveau der ersten zehn Spielstunden nicht halten. Tatsächlich wird nur mehr ein kleiner Teil der restlichen Insel erforscht und schneller als man glaubt hat man das Spielende erreicht.
Die in Präsentationen oft erwähnte Stadt Setarrif im Osten, die durch ihr fernöstliches Flair hätte bestechen sollen wird zum Beispiel komplett ausgelassen. Von Weitem sieht man die (angeblich umkämpfte) Stadt, an der Stadtmauer ist aber in einem lächerlich winzigen Flüchtlingslager Schluss und wir werden von der Torwache abgewiesen.
Die weitere Kritik am Spielverlauf enthält starke Storyspoiler. Wer möchte, kann sich ja auf Seite zwei des Artikels bei Gamers.at alles Weitere durchlesen. Nur soviel: Das Ende scheint sehr verwirrend erzählt zu werden.
Im Fazit schwankt der Autor, ob er Arcania an seinen Vorgängern messen oder es lieber als eigenständiges Spiel betraten soll. Er entscheidet sich mit Abstrichen für Ersteres und vergibt 79%. Auch hier verwundert angesichts der im Text geballt auftretenden Kritik die hohe Wertung, die jedoch vorsorglich im Fazit erklärt wird:
Die Spielzeit lässt zu wünschen übrig, zumal man sie, vor allem gegen Ende, durch Laufwege künstlich verlängert wird. Man kann aber vielleicht mehr Zeit herausholen, wenn man auf die diversen neuen Hilfen verzichtet und wirklich jedes Blatt und jeden Stein umdreht. Außerdem sprechen das Auslassen einer ganzen Stadt (Setarrif) und das offene Ende für ein (baldiges) Add-on. Wir hätten uns nach so langer Wartezeit aber eigentlich ein wirklich „fertiges“ Spiel erhoffen dürfen. Im Vergleich zur Originalserie hat man in Sachen Gameplay, aber auch der Story, abgebaut. Gesteht man dem Spiel allerdings eingenständigen Status zu, ist das ganze gleich nicht mehr ganz so schlimm. Unterm Strich ist ArcaniA – Gothic 4 nämlich technisch und spielerisch ein gutes, aber eben nicht sehr gutes Rollenspiel.
Quelle: http://www.gamers.at/articles/arcania_gothic_4-886/
Gruss
Mr.Gnom
Arcania-Test von Gamers.at
Im ausführlichen Artikel wird auf zwei Seiten das Spiel beleuchtet und einzelne Aspekte bewertet. Positiv fällt das Erscheinen des einen oder anderen alten Bekannten auf.
Schon früh im Spiel begegnet man einem alten Bekannten: Diego, Mentor des Helden der früheren Titel, was unser Jungspund aber natürlich nicht weiß. Auch sonst bemühte man sich viele bekannte Gesichter (und Sprecher) ins das Spiel zu integrieren. Neben Diego geben sich auch Gorn, Lester, Milten, Lord Hagen und viele andere die Ehre. Für Gothic-Fans ein echtes Plus. Leider ist das auch so ziemlich das einzige was von der Gothic-Atmosphäre übrig geblieben ist.
Ansonsten wird darauf hingewiesen, daß das Gameplay gnadenlos entschlackt und vereinfacht wurde. Der Schwierigkeitsgrad sei sehr einfach. Dafür gefiel die Grafik besonders gut. Enttäuschend fiel die erwartete zweite Hälfte des Spiels aus, nachdem in Previews meist bis nach Toshoo gespielt wurde und man diesen Punkt im Spiel nach etwa zehn bis zwölf Stunden erreicht habe:
Das Spiel löst bis zu diesem Zeitpunk zwar kaum Begeisterungsstürme aus, ist aber ein rundum solides Rollenspiel das immer wieder gute Ansätze zeigt. Jetzt aber zum Rest der Insel. Bislang ein großes Geheimnis und kaum Screenshots oder Infos wurden veröffentlicht. Wollte man einfach die Spieler vor Spoilern schützen? Nicht ganz, leider muss klipp und klar gesagt werden: ab hier und jetzt wirkt das Spiel unfertig und kann das Niveau der ersten zehn Spielstunden nicht halten. Tatsächlich wird nur mehr ein kleiner Teil der restlichen Insel erforscht und schneller als man glaubt hat man das Spielende erreicht.
Die in Präsentationen oft erwähnte Stadt Setarrif im Osten, die durch ihr fernöstliches Flair hätte bestechen sollen wird zum Beispiel komplett ausgelassen. Von Weitem sieht man die (angeblich umkämpfte) Stadt, an der Stadtmauer ist aber in einem lächerlich winzigen Flüchtlingslager Schluss und wir werden von der Torwache abgewiesen.
Die weitere Kritik am Spielverlauf enthält starke Storyspoiler. Wer möchte, kann sich ja auf Seite zwei des Artikels bei Gamers.at alles Weitere durchlesen. Nur soviel: Das Ende scheint sehr verwirrend erzählt zu werden.
Im Fazit schwankt der Autor, ob er Arcania an seinen Vorgängern messen oder es lieber als eigenständiges Spiel betraten soll. Er entscheidet sich mit Abstrichen für Ersteres und vergibt 79%. Auch hier verwundert angesichts der im Text geballt auftretenden Kritik die hohe Wertung, die jedoch vorsorglich im Fazit erklärt wird:
Die Spielzeit lässt zu wünschen übrig, zumal man sie, vor allem gegen Ende, durch Laufwege künstlich verlängert wird. Man kann aber vielleicht mehr Zeit herausholen, wenn man auf die diversen neuen Hilfen verzichtet und wirklich jedes Blatt und jeden Stein umdreht. Außerdem sprechen das Auslassen einer ganzen Stadt (Setarrif) und das offene Ende für ein (baldiges) Add-on. Wir hätten uns nach so langer Wartezeit aber eigentlich ein wirklich „fertiges“ Spiel erhoffen dürfen. Im Vergleich zur Originalserie hat man in Sachen Gameplay, aber auch der Story, abgebaut. Gesteht man dem Spiel allerdings eingenständigen Status zu, ist das ganze gleich nicht mehr ganz so schlimm. Unterm Strich ist ArcaniA – Gothic 4 nämlich technisch und spielerisch ein gutes, aber eben nicht sehr gutes Rollenspiel.
Quelle: http://www.gamers.at/articles/arcania_gothic_4-886/
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Mr.Gnom
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Hi MDussMDuss hat geschrieben:Aua. Soetwas zu lesen tut aber sehr weh.
Zur "Schwachen" Entlastung sollte ich dazu sagen, dass Jowood morgen (Dienstag 12.10.2010), der eigentliche Releasetermin,
einen Release-Patch zum Download bereitstellen wird/soll, damit das Original-Spiel so "flüssig" läuft wie die Demo-Version.
Ein Bekannter von mir (Gothic Hardcore-Fan) schenkte mir gestern sein ArcaniA-Spiel.
Sein Kommentar: "in 20 Std. durchgespielt ... nie wieder ..."
Gruss
Mr.Gnom
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Wie geht dass denn?mr.gnom hat geschrieben:Ein Bekannter von mir (Gothic Hardcore-Fan) schenkte mir gestern sein ArcaniA-Spiel.
Sein Kommentar: "in 20 Std. durchgespielt ... nie wieder ..."
Gruss
Mr.Gnom
Der offizielle Release ist doch erst morgen. Wie kann er dann das Spiel schon so früh haben und dann gleich durchspielen?
MfG
MDuss
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Hi @All
Trauriges Urteil beim Arcania-Test der GameStar
Auf GameStar.de ist nun auch pünktlich zum Release der Test zu Arcania durch die Redaktion der Zeitschrift online gestellt worden. Unter der Überschrift "Kein Gothic und kein gutes Spiel" wird Arcania von Redakteur Michel Graf auf vier Seiten und einer zusätzlichen Kommentar- und Fazit-Seite besprochen. Bemängelt werden Dinge wie Atmosphäre-Stolpersteine, begrenzte Areale, maue Handlung. auch die Quests werden wegen ihres immer gleichen Strickmusters kritisiert:
Alle Aufträge basieren auf den Simpelmustern »Schalte irgendwen aus« oder »Bring mir irgendwas«, manchmal auch beides nacheinander. Eskort-Missionen, Gesprächs-Aufgaben, Rätsel, kurzum: Abwechslung fehlt in Arcania komplett. Und zwar nicht nur im Hauptstrang, sondern auch in den Nebenquests, die noch dazu überwiegend langweilige Geschichten erzählen.
Im letzten Spieldrittel gibt’s dann fast gar keine optionalen Aufgaben mehr. Stattdessen hacken Sie sich sechs Stunden lang pausenlos durch Gegnergruppen, vorzugsweise Skelette. Für ein ernsthaftes Rollenspiel ist das lächerlich.
Auch die fehlende Entscheidungsfreiheit des sehr linearen Spiels kommt nicht gut an:
Aber auch die im Vorfeld vielgepriesenen alternativen Lösungswege für Quests entpuppen sich als pure Luftnummer. Nur eine Handvoll Hauptmissionen bietet überhaupt mehrere (= zwei) Ansatzpunkte, doch selbst darin wirken sich Ihre Entscheidungen nicht spürbar aus.
Dafür wird das eingängige und unkomplizierte Kampfsystem gelobt, das zumindest eine ganze ecke besser sei als in Gothic 3, wenngleich es nicht die taktische Tiefe des Systems aus Risen erreichen würde. Allerdings sei das Balancing nicht ausgeglichen, so seien Einhandwaffen zu schwach. Das als supersimpel gekennzeichnete Charaktersystem, das ohne jedes extra erlernbare Crafting, mit nur wenigen steigerbaren Talenten und nur drei Zaubersprüchen auskommt, sei zwar zuträglich für die Spielgeschwindigkeit, aber schlecht für den Rollenspiel-Realismus.
Zumindest die Präsentation des Spieles sei gelungen. grafisch überzeugt Arcania, dynamische Schatten, scharfe Texturen, schöne Landschaften und hohe Fernsicht werden gelobt. Auch der Wortwitz in den Dialogen sei größtenteils gelungen. Auch die weitgehende Bugfreiheit wird positiv hervorgehoben.
Michael Graf schreibt in seinem Fazit:
Ich war traurig, weil man Arcania an allen Ecken und Enden anmerkt, dass es so viel größer und besser hätte werden können, mit mehr Quests und weniger Handlungslücken, mit mehr Rollenspiel und weniger stumpfer Schnetzelei. Doch dafür scheint Spellbound und Jowood das Geld ausgegangen zu sein, oder die Zeit, oder beides.
Mich stört, dass sich Arcania so beliebig anfühlt: Was nutzen die schönsten Landschaften, wenn ich darin fast nichts Denkwürdiges erlebe?
Christian Schmidt schreibt:
Wir erwarten sinnvolle, vielfältige Quests mit starken Belohnungen. Die hat Arcania nicht. Wir erwarten eine sauber erzählte, motivierende Geschichte. Die hat Arcania nicht. Wir erwarten ein ausgefeiltes Charaktersystem mit vielfältigen Entscheidungen und klaren Auswirkungen. Das hat Arcania nicht. Wir erwarten eine lebendige, schlüssige, gut gefüllte und glaubwürdige Spielwelt. Die hat Arcania nicht. Einzig das gute Kampfsystem und die hübsche Grafik ragen aus dem Mittelmaß heraus.
Gamestar bewertet Arcania mit 69%.
Quelle: http://www.gamestar.de/spiele/arcania-g ... 18415.html
Gruss
Mr.Gnom
Trauriges Urteil beim Arcania-Test der GameStar
Auf GameStar.de ist nun auch pünktlich zum Release der Test zu Arcania durch die Redaktion der Zeitschrift online gestellt worden. Unter der Überschrift "Kein Gothic und kein gutes Spiel" wird Arcania von Redakteur Michel Graf auf vier Seiten und einer zusätzlichen Kommentar- und Fazit-Seite besprochen. Bemängelt werden Dinge wie Atmosphäre-Stolpersteine, begrenzte Areale, maue Handlung. auch die Quests werden wegen ihres immer gleichen Strickmusters kritisiert:
Alle Aufträge basieren auf den Simpelmustern »Schalte irgendwen aus« oder »Bring mir irgendwas«, manchmal auch beides nacheinander. Eskort-Missionen, Gesprächs-Aufgaben, Rätsel, kurzum: Abwechslung fehlt in Arcania komplett. Und zwar nicht nur im Hauptstrang, sondern auch in den Nebenquests, die noch dazu überwiegend langweilige Geschichten erzählen.
Im letzten Spieldrittel gibt’s dann fast gar keine optionalen Aufgaben mehr. Stattdessen hacken Sie sich sechs Stunden lang pausenlos durch Gegnergruppen, vorzugsweise Skelette. Für ein ernsthaftes Rollenspiel ist das lächerlich.
Auch die fehlende Entscheidungsfreiheit des sehr linearen Spiels kommt nicht gut an:
Aber auch die im Vorfeld vielgepriesenen alternativen Lösungswege für Quests entpuppen sich als pure Luftnummer. Nur eine Handvoll Hauptmissionen bietet überhaupt mehrere (= zwei) Ansatzpunkte, doch selbst darin wirken sich Ihre Entscheidungen nicht spürbar aus.
Dafür wird das eingängige und unkomplizierte Kampfsystem gelobt, das zumindest eine ganze ecke besser sei als in Gothic 3, wenngleich es nicht die taktische Tiefe des Systems aus Risen erreichen würde. Allerdings sei das Balancing nicht ausgeglichen, so seien Einhandwaffen zu schwach. Das als supersimpel gekennzeichnete Charaktersystem, das ohne jedes extra erlernbare Crafting, mit nur wenigen steigerbaren Talenten und nur drei Zaubersprüchen auskommt, sei zwar zuträglich für die Spielgeschwindigkeit, aber schlecht für den Rollenspiel-Realismus.
Zumindest die Präsentation des Spieles sei gelungen. grafisch überzeugt Arcania, dynamische Schatten, scharfe Texturen, schöne Landschaften und hohe Fernsicht werden gelobt. Auch der Wortwitz in den Dialogen sei größtenteils gelungen. Auch die weitgehende Bugfreiheit wird positiv hervorgehoben.
Michael Graf schreibt in seinem Fazit:
Ich war traurig, weil man Arcania an allen Ecken und Enden anmerkt, dass es so viel größer und besser hätte werden können, mit mehr Quests und weniger Handlungslücken, mit mehr Rollenspiel und weniger stumpfer Schnetzelei. Doch dafür scheint Spellbound und Jowood das Geld ausgegangen zu sein, oder die Zeit, oder beides.
Mich stört, dass sich Arcania so beliebig anfühlt: Was nutzen die schönsten Landschaften, wenn ich darin fast nichts Denkwürdiges erlebe?
Christian Schmidt schreibt:
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Gamestar bewertet Arcania mit 69%.
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mr.gnom hat geschrieben:Hi @All
Trauriges Urteil beim Arcania-Test der GameStar
Dafür wird das eingängige und unkomplizierte Kampfsystem gelobt, das zumindest eine ganze ecke besser sei als in Gothic 3, wenngleich es nicht die taktische Tiefe des Systems aus Risen erreichen würde. Allerdings sei das Balancing nicht ausgeglichen, so seien Einhandwaffen zu schwach. Das als supersimpel gekennzeichnete Charaktersystem, das ohne jedes extra erlernbare Crafting, mit nur wenigen steigerbaren Talenten und nur drei Zaubersprüchen auskommt, sei zwar zuträglich für die Spielgeschwindigkeit, aber schlecht für den Rollenspiel-Realismus.
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Tja, was soll man dazu noch sagen? Richtige Rollenspiele mit wirklicher Vielfalt im Charaktersystem hat es doch schon lange nicht mehr gegeben. Was lobe ich mir da ein Baldurs Gate, oder auch ein Fallout 1 und 2. Und vielleicht auch noch ein Neverwinter Nights. Aber schon mit Dungeon Siege hat doch die Entschlackung des Heldensystems begonnen, damit die Spiele einer immer breiteren Masse zugänglich gemacht werden können.
Lieber verliert man ein paar Spieler, denen das Spiel nun zu simpel ist, gewinnt aber bedeutend mehr Noobs (Sorry, aber wer sich nicht die Mühe macht, seinen Helden entwickeln zu wollen .....) dazu.
Auch Mass Effekt hat dies doch wieder eindrucksvoll bewiesen.
In ME 1 gab es noch ca 15 Fertigkeiten in ME2 nur noch die Hälfte. Und auch die Ausbaustufen wurden immens beschnitten. Vom Charaktersystem her war ME 1 für mich schon kein Rollenspiel mehr. ME 2 um so weniger. Einzig die Geschichte lies einem doch noch eine Vielzahl an Entscheidungen zu, die sich auch wirklich auf das Universum ausgewirkt haben. Die Atmosphäre ist daher der große Pluspunkt bei ME. Und wenn die fehlt, wie ja augenscheinlich bei Arcania der Fall ist, kommt halt nur noch Müll raus.
Apprpo Charaktersystem.Wie war das noch bei Spellforce? Ich möchte einen besseren Bogen anlegen, also muss ich die Fertigkeit steigern. Aber wie ist das bei Dungeon Siege und Konsorten. Ich schieße mit dem Bogen, also werde ich geschickter. Da fällt mir ein guter Spruch zu ein. "Das Pferd von hinten aufzäumen."
Warum gibt es in Dragon Age nur noch drei Klassen und drei Völker. Und die Zwerge dürfen keine Magier sein? Zugegeben, die Geschichte hat einiges erläutert. Aber ich mag es nicht, in meiner Wahl derart beschnitten zu werden. Auch hier war aber schlußendlich die Atmosphäre sehr gelungen. Das Charaktersystem war es nicht, auch wenn es im Vergleich zu anderen Spielen noch recht umfangreich war.
Und wohin hat uns dieses RPG-light nun gebracht. Wirklich komplexe Systeme, wie ja bei Drakensang vorhanden, werden vom Gro der Spieler abgelehnt, da es ihnen zu kompliziert ist. Hallo? Drakensang und kompliziert? Zugegeben, es gibt 20 verschiedene Waffenfertigkeiten, aber entscheidet man sich nicht zwangsläufig für ein oder zwei? Kämpft man lieber mit Schild und Schwert oder nutzt man lieber den Zweihänder?
Aber wahrscheinlich soll da ein Held immer alles können. Und weil einige zu dumm sind, zwischen den Charakteren zu wechslen, bekommen sie halt ein Schloss nicht auf. Fazit dieser Noobs (Spieler möchte ich diese nicht nennen), "Das Spiel ist scheiße!" Und was resultiert daras. Die Firma geht pleite und diejenigen unter uns, die auf solche Perlen warten, haben zukünftig immer weniger Hoffnung ein Spiel zu bekommen, das es auch wert ist ein Rollenspiel genannt zu werden.
Und noch was zu Drakensang. Mir graut schon vor dem, was uns Big Point demnächst als "Das schwarze Auge" im Netz präsentieren wird. Alles nur Menschen, und wer Elf oder Zwerg spielen möchte darf zahlen? Welche Charakterklassen sind Standard und welche müssen mit teuer bezahlt werden. Und erst die Quest. Wie will man aus einem Rollenspiel für Gruppen ein vernüftiges Browsergame mahcen? Das wird doch nur auf simpelstes Hack and Slay sowie Hohl dies und bring das rauslaufen.
Nicht zu vergessen, die vollkommen abwegige PvP-Komponente.
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Ehrlich gesagt bezweifele ich sehr stark das sich Arcania gut verkaufen wird, deine Sorge dürfte also zumindest hier relativ unbegründet sein.kleine Hexe hat geschrieben:...
Auch wenn ich dir bei einigen Punkten Recht gebe, z.B. MassEffect2 gehört für mich zu den besten Spielen die ich bisher gespielt habe. Man sollte es nur nicht als wirkliches Rollenspiel betrachten. Vereinfachung ist generell nichts schlechtes, nur sollte man es nicht übertreiben und darüber hinaus noch etwas bieten können.
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Wenn man Vereinfachungen an den richtigen stellen macht, habe ich nichts dagegen, aber wenn man an wichtigen Teilen wie der Atmosphäre oder der Story kürzt, dann hört es auf.
Bei Drakensnag gibt es ja auch die Möglichkeit alles am Char selbst zu ändern, oder sich vom System alles selsbt generieren zu lassen.Man muss halt wissen, was man will und was nicht.
An gute Rollenspiele fallen mir jetz mal ein Morrowind, Neverwinter Nights und bei Oblivion streiten sich die Geister, aber es hat mir einfach gefallen.
MfG
MDuss
Bei Drakensnag gibt es ja auch die Möglichkeit alles am Char selbst zu ändern, oder sich vom System alles selsbt generieren zu lassen.Man muss halt wissen, was man will und was nicht.
An gute Rollenspiele fallen mir jetz mal ein Morrowind, Neverwinter Nights und bei Oblivion streiten sich die Geister, aber es hat mir einfach gefallen.
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Alle Aufträge basieren auf den Simpelmustern »Schalte irgendwen aus« oder »Bring mir irgendwas«, manchmal auch beides nacheinander. Eskort-Missionen, Gesprächs-Aufgaben, Rätsel, kurzum: Abwechslung fehlt in Arcania komplett. Und zwar nicht nur im Hauptstrang, sondern auch in den Nebenquests, die noch dazu überwiegend langweilige Geschichten erzählen.
Im letzten Spieldrittel gibt’s dann fast gar keine optionalen Aufgaben mehr. Stattdessen hacken Sie sich sechs Stunden lang pausenlos durch Gegnergruppen, vorzugsweise Skelette. Für ein ernsthaftes Rollenspiel ist das lächerlich.
Auch die fehlende Entscheidungsfreiheit des sehr linearen Spiels kommt nicht gut an:
Aber auch die im Vorfeld vielgepriesenen alternativen Lösungswege für Quests entpuppen sich als pure Luftnummer. Nur eine Handvoll Hauptmissionen bietet überhaupt mehrere (= zwei) Ansatzpunkte, doch selbst darin wirken sich Ihre Entscheidungen nicht spürbar aus.
Dafür wird das eingängige und unkomplizierte Kampfsystem gelobt, das zumindest eine ganze ecke besser sei als in Gothic 3, wenngleich es nicht die taktische Tiefe des Systems aus Risen erreichen würde. Allerdings sei das Balancing nicht ausgeglichen, so seien Einhandwaffen zu schwach. Das als supersimpel gekennzeichnete Charaktersystem, das ohne jedes extra erlernbare Crafting, mit nur wenigen steigerbaren Talenten und nur drei Zaubersprüchen auskommt, sei zwar zuträglich für die Spielgeschwindigkeit, aber schlecht für den Rollenspiel-Realismus.
Zumindest die Präsentation des Spieles sei gelungen. grafisch überzeugt Arcania, dynamische Schatten, scharfe Texturen, schöne Landschaften und hohe Fernsicht werden gelobt. Auch der Wortwitz in den Dialogen sei größtenteils gelungen. Auch die weitgehende Bugfreiheit wird positiv hervorgehoben.
Michael Graf schreibt in seinem Fazit:
Ich war traurig, weil man Arcania an allen Ecken und Enden anmerkt, dass es so viel größer und besser hätte werden können, mit mehr Quests und weniger Handlungslücken, mit mehr Rollenspiel und weniger stumpfer Schnetzelei. Doch dafür scheint Spellbound und Jowood das Geld ausgegangen zu sein, oder die Zeit, oder beides.
Mich stört, dass sich Arcania so beliebig anfühlt: Was nutzen die schönsten Landschaften, wenn ich darin fast nichts Denkwürdiges erlebe?
Christian Schmidt schreibt:
Wir erwarten sinnvolle, vielfältige Quests mit starken Belohnungen. Die hat Arcania nicht. Wir erwarten eine sauber erzählte, motivierende Geschichte. Die hat Arcania nicht. Wir erwarten ein ausgefeiltes Charaktersystem mit vielfältigen Entscheidungen und klaren Auswirkungen. Das hat Arcania nicht. Wir erwarten eine lebendige, schlüssige, gut gefüllte und glaubwürdige Spielwelt. Die hat Arcania nicht. Einzig das gute Kampfsystem und die hübsche Grafik ragen aus dem Mittelmaß heraus.
Gamestar bewertet Arcania mit 69%.
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Mr.Gnom
So nun bin ich wieder vollkommen auf dem Damm. Mal danke für Deinen Beitrag. Wollte mir eigentlich Arcania diese Woche holen, aber wen ich so Deinen Beitrag lese, denke ich mir eher nicht.
Wen ich es von einem Kollegen bekomme, werde ich es mal spielen, aber für ein solches Game Geld auszugeben habe ich keinen Bock.
Gruss David
Das Licht am Ende des Tunnels könnte auch ein Zug sein!!
- Skylord
Hi David
Das ist ja erfreulich das Du wieder auf dem Damm bist,aber fall nicht gleich wieder von dem Damm herrunter
.
Und was Arcania 4 angeht so ist das wohl das Schlechteste was die Jungs bisher herrausgebracht haben oder werden.
Und dafür würde Ich auch kein Geld ausgeben würden wenn man alle Kritiken glauben darf.
MfG Skylord
Das ist ja erfreulich das Du wieder auf dem Damm bist,aber fall nicht gleich wieder von dem Damm herrunter
Und was Arcania 4 angeht so ist das wohl das Schlechteste was die Jungs bisher herrausgebracht haben oder werden.
Und dafür würde Ich auch kein Geld ausgeben würden wenn man alle Kritiken glauben darf.
MfG Skylord

