STALKER Lost Alpha

Alles was mit Spielen zu tun hat, sich aber nicht direkt mit Nudepatches beschäftigt, findet hier seinen Platz, außer den Spielen, die unten aufgeführt sind. Dies dient der besseren Übersicht.

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Bloody_Kain
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Re: STALKER Lost Alpha

Beitrag von Bloody_Kain »

Und weiter gehts. :D

27.05.2014 Teil 1:
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Ich betrat also das Gebiet namens Radar, durch das ich vorher mit dem Psi Helm Prototyp durch musste und welches mir solche Probleme bereitet hat, um mich mit einer Kontaktperson zu treffen. Ich ließ die Straße zwischen den beiden Toren hinter mir und stellte erleichtert fest, das der Helm wesentlich besser funktionierte, als der Vorgänger.
Entweder das, oder das Abschalten des Backup Systems hatte die Auswirkungen verringert. Dennoch dachte ich nicht daran mein Glück auf die Probe zu stellen und den Helm vielleicht probeweise Mal abzusetzen. Als ich vorsichtig durch das Tor spähte, sah ich links einen Monolither auf Wache stehen. So leise wie möglich hob ich meine Schallgedämpfte und stark modifizierte GP 37 und verpasste ihm einen Kopfschuss. Damit war auch der letzte Wächter dieses Kontrollpunktes erledigt.
So schnell ich konnte, eilte ich zu meinem Kontaktmann und als ich da war, hätte ich ihn vor Schreck fast erschossen.
Das was da vor mir Stand, hatte nur noch bedingt Ähnlichkeit mit einem Menschen. Seine Arme, Beine und sein Hals waren überlang und sein Kopf stark deformiert. Lediglich in seinen Augen konnte man erkennen, das dieser Körper immer noch einen gequälten, aber wachen Verstand aufwies. Als es dann anfing zu sprechen, steckte ich das Gewehr weg und hörte ihm zu.
Er war früher einmal Professor im hiesigen Labor X10 gewesen, Vor dem Unfall in Tchernobyl und bevor das alles hier angefangen hatte.
Sie hatten eine Menge komischer Experimente mit Tieren gemacht und auch an der Psi Technologie gearbeitet, bevor das Labor dicht gemacht und die Häuser in denen sie lebten, unter Tonnenweise Schrott und Schutt begraben wurden.
Allerdings wäre sein einstiges Haus noch halbwegs betretbar und in diesem stände ein Safe, in dem er eine alte Zugangskarte zum Labor hätte.
Allerdings verlangte er dafür eine Gegenleistung: Ein Monster hatte ihm ein wichtiges Artefakt gestohlen, das ihn vor den Auswirkungen mancher Anomalien schützen würde und wollte es wieder haben...
Er markierte mir den vermeintlichen Standort auf meiner PDA Karte und ich machte mich auf den Weg.
Schnell sah ich aber, dass dieser Punkt verdammt nahe an den Antennen der einstigen Radaranlage war und als ich mich dort nach meinem Eintreffen umsah, musste ich feststellen das dies nun eine Monolither Basis war.
Ich schaltete ein paar Wachen mit meinem GP 37 aus, um unbemerkt daran vorbei zu kommen, doch an den Punkt auf der Karte kam ich nicht ran. Er befand sich in einem abgesperrten Gebiet zu dem ich erst einen Zugang finden musste.
Einige tote Monolither, Biester und viele Anomalien später, fand ich nahe eines Grenzpostens welcher in Richtung Pripyat Vorstadt führte einen kleinen Wildweg zwischen zwei Sichtschutzwänden hindurch.
Auslangsweise war ich mal Froh das es Nacht war, denn die Anomalien die es hier gab, und davon gab es mehr als reichlich, schienen alle von der Sorte zu sein die im Dunkeln besser zu sehen waren.
Irgendwann erreichte ich einen kleinen Betonbunker, ohne Fenster und mit einer Metalltür.
Sie ließ sich ohne Probleme öffnen, doch außer einem Metallträger und einem alten Stromkasten war da nichts.
Als ich diesen öffnete, muss ich wohl irgendwas ausgelöst haben, denn ich hatte gerade noch Zeit die Tür zu schließen, als auch schon eine Emission über mich hinwegzog und ich in Ohnmacht fiel.
Als ich wieder erwachte, auf der Uhr war es um die 8 Uhr Morgens, war mir schwummrig und schlecht, so ähnlich wie nach der letzten Anomalie im Country Side Gebiet, nur nicht ganz so schlimm.
Dafür sah ich nun vermehrt Gespenster von Viechern un mir wurde dauernd schwindelig.
Dies besserte sich je weiter ich von der ehemaligen Radaranlage weg kam, doch um zurück zu meinem Kontakt zu kommen, musste ich da wieder dran vorbei.
Es war nicht einfach, mir wurde wieder vermehrt schwindelig, weshalb ich mich auf mein GPS Signal auf meiner PDA Karte und den Weg konzentrierte.
Als ich dann endlich etwas von der Basis weg war, fiel mir auf das es dort eine ganze Ansammlung weißer Punkte in zwei Parallel verlaufenden Linien gab. Anscheinend war die Emission so plötzlich gekommen, das sie alle Monolither ausgelöscht hatte, erst recht jene, die noch im Schlafquartier waren. Sie hatten keine Chance gehabt...
Ich beschloss später noch einmal wieder zu kommen, wenn diese Anlage endlich abgeschaltet war. Auch wenn dies ein ehr Trauriges Event war, so durfte ich diese Chance auf massenweise kostenlose Ausrüstung nicht verstreichen lassen. Doch zuerst musste ich mich um anderes kümmern.
Der Rest des Rückweges war einfach und bis auf zwei Monolither die ich in der Nacht davor übersehen hatte, gab es auch keine Zwischenfälle.
Ich gab dem Kontakt das Artefakt und er mir die Save Nummer und den Standort.
Sein Haus lag in der 2. Reihe zwischen dem Schutthaufen 2 und 3 von meiner Seite aus. Das Problem dort waren allerdings die massiven Anomalie und starke Strahlungsfelder die einen Menschen in null Komma nichts zerfetzen oder rösten konnten. Vorsichtshalber spritzte ich mir schon Mal eine Dosis Anti Rad und machte mich vorsichtig auf den Weg.
Etwa eine halbe Stunde später stand ich vor dem Tresor, gab die Nummer ein und fand ein paar Sachen, sowie eine alte rote Karte mit einem Display drauf, das aber Tod war.
Sofort machte ich mich wieder auf den Rückweg und nachdem ich dem Kontakt die Karte gezeigt und er sie reaktiviert hatte, ging es nach einem kleinen Frühstück weiter Richtung Labor. Was würde mich wohl dort erwarten? Bevor ich eintrat, zog ich den vorher gefundenen Wissenschaftsanzug an, da mir dieser mehr Bewegungsfreiheit als der Exoanzug bot und mir im Notfall eine Schnelle Flucht ermöglichen würde.

Teil 2:
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In dem Labor sah es furchtbar aus. Von außen sah man nicht viel, nur ein seltsames grünes Licht das aus dem inneren kam und vier Monolither, die irgendwie die Emission überlebt hatten und diesen Eingang bewachten.
Meine erste Aufgabe bestand darin, das Sicherheitssystem abzuschalten um in die innere Kammer zu kommen.
Dies erwies sich nicht als nicht so einfach wie es sich anhörte. Überall liefen gefährliche Rattenschwärme, Skorcher, Zombies und anderes Viechzeug rum. Dazu die ganzen Anomalien, davon viele wandernde, doch was mich am meisten verstörte, waren die Geister.
In vielen Räumen gab es mir unbekannte Anomalien die, wenn man den Raum betrat, Abbilder der letzten Momente der Wissenschaftler zeigten, bevor der Hirnschmelzer eingeschaltet wurde.
Diese wiederholten sich immer und immer wieder, als wenn deren Seelen hier in einer Endlosschleife festhängen würden.
Auf der ersten Etage hatte ich den Schalter für das Sicherheitssystem schnell gefunden, nun ging es weiter nach unten.
Es gab insgesamt zwei Treppenschächte. Der Linke führte insgesamt vier Stockwerke nach unten, wobei Stockwerk drei verschüttet und vier von einer großen Schweren Tür mit Zahlenschloss verschlossen war, durch die ich nicht kam. Das rechte Treppenhaus ging nur bis Etage U1 und war damit genau das Stockwerk wo ich lauf Missionsmarker hin musste.
Dort begegneten mir zusätzlich zu den bereits genannten Problemen, noch zwei Buckelige, die ihre Psi Kräfte nutzten um mich zu töten.
Ein paar Granaten später und das Problem war zum Glück erledigt. In dem Raum fand ich eine Leiche mit einem Datapad drauf, auf welchem Stand das dieser Wissenschaftler auf grund einiger vergangener Vorkommnisse, das Passwort für die Innere Kammer geändert hätte. Zum Glück für mich hatte er das neue Passwort ebenfalls eingetragen.
Bei meiner weiteren Suche, fand ich schließlich sowohl den zweiten Schalter für das Sicherheitssystem, als auch den Zugang zur Inneren Kammer. Dort sah ich nur ein Paar Zombies und Ratten, aber auch eine dieser seltsamen Teleport Anomalien, welche mir schon im Labor X18 begegnet war. Ich versuchte sie zu umgehen, doch kam ich ihr zu nahe, als ich dem Schlag eines Zombies ausweichen musste. Ich spürte wie es an mir zerrte und wusste, das ich diesmal nicht entkommen konnte. Mir blieb nicht einmal Zeit die Augen zu schließen, da riss es mich schon mit und bevor ich es begriff... war ich genau über der Anomalie, auf dem Laufgitter von welchem aus die Konsolen für den Hirnschmelzer zu erreichen waren.
Schnell schaltete ich die Vier Schalter auf AUS und man merkte richtig, wie die Anlage zur Ruhe kam.
Seltsamerweise hörte ich beim Abschalten ein Kind schreien und zwar so laut und gequählt, das es mich von den Füßen riss.
Wieder hatte ich einen seltsamen Traum in dem ich vor dem AKW stand und auf die Flut an Ungeziefer schoss, welche anscheinend vor irgendwas auf der Flucht waren. Ich sah den LKW, der die Leichen aus der inneren Zone gebracht hatte und ich sah etwas... seltsames. Eine Art Monolith welcher unten aus schrott, aber oben herum aus einer Art Kristall bestand...
Bevor ich es genauer erkennen konnte, wachte ich wieder auf.
Der Raum hatte sich etwas verändert. Eines der beiden Feuer in den Gräben welche um die beiden Säulen herum führte, war erloschen und eine wandernde Feueranomalie geisterte im Raum herum.
Ich richtete mich vorsichtig auf und machte mich auf dem Weg zum Ausgang... doch die Tür war verschlossen!
Auch die beiden anderen Türen im Raum ließen sich nicht öffnen und eine davon schien sogar kaputt zu sein.
Was nun?
Einer der Zombies war noch am Leben und da ich keine Lust hatte ihm entgegen zu treten, warf ich ihm eine Granate entgegen. In dem Moment kam auch die Anomalie bei ihm an und beide gingen in der Explosion unter.

Sofort lärmte ein Alarm los, der Reaktor sei angeblich Instabil geworden und ich hätte keine 1 1/2 Minuten um den Komplex zu verlassen.
Zuerst dachte ich, das ich in diesem Raum dann wohl sterben würde.
Doch irgendwie hatte der Evakuierungsmechanismus die schwere Tür aufbekommen und so konnte ich schnell aus dem Raum schlüpfen und dem Ausgang entgegeneilen.
Draußen nahm ich nur noch die Beine in die Hand und versuchte so viel Abstand wie Möglich zwischen mich und dem Labor zu bringen... doch nichts geschah. Ich blickte verwundert zurück, zuckte dann aber nur mit den Schultern und rannte weiter. Hätte ich weiter den Exoanzug getragen als ich dort hinein ging, wäre ich garantiert nicht lebend hinaus gekommen.

Mein PDA meldete sich. Ich sollte in die Wächterbasis zurück kehren und Bericht erstatten. Also ging ich nun Richtung Radaranlage, da von dort aus der Weg am kürzesten war und beschloss, bei der Gelegenheit zu schauen, was die toten Monolither so alles interessantes bei sich trugen. Doch bevor ich mich auf dem Weg machte, suchte ich mir erst einmal eine geschützte Stelle, um wieder in den sperrigen Exo Anzug zu schlüpfen, der für Kämpfe wesentlich besser geeignet war, als der Wissenschaftsanzug...
Teil 3:
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Auf dem Weg Richtung der Radaranlage merkte ich schnell das etwas nicht stimmte.
Zuerst fiel mit auf, dass auf dem gesamten Gelände nur noch eine einzige Leiche war. Alle anderen waren Spurlos verschwunden.
Als ich mir die Orte ansah, wo ich Vortags nach der Anomalie die ganzen weißen Punkte auf der Karte sah, war dort nichts mehr, nur noch hier und da eine fallen gelassene Waffe... Was war hier passiert? Gerade als ich weiter wollte, umspülte mich wieder ein starkes Schwindelgefühl, so wie wenn ein Controller, ein Menschenählicher Mutant der über ausgeprägt starke Psi Fähigkeiten verfügte, einen auf lange Distanz Mürbe machen will. Doch sosehr ich mich umschaute, nirgends fand ich eine Spur von diesem.
Ich nahm von der Leiche mit was ich gebrauchen konnte, und machte mich schnellstens auf dem Weg zurück in die Vororte von Pripyat zur Wächter Basis.
Je weiter ich von dem Ort weg kam, desto besser ging es mir wieder. Ich sah auch keine mich angreifenden Trugbilder mehr... von einem Controller konnte ich aber auch weiterhin keine Spur finden. Schließlich kam mir der Gedanke, das dies vielleicht eine Art Reststrahlung sein könnte, die noch in den Antennen steckte und durch leichte impulse dieses Phänomen auslöste...
Einige Stunden später erreichte ich die Vororte von Pripyat. Ein normalerweise recht friedliches Gebiet... Wenn man mal neben den üblichen Gefahren von den Starken Erdbeben absah die diese Gegend immer wieder erschütterten. Seltsamerweise kam es dabei bei den Gebäuden kaum zu Schäden. Vielleicht, weil die Erdstöße, die klar zu spühren waren, immer noch nicht stark genug waren?
Bei meinem Weg in den Vorort, stieß ich auf ein Versteck der Banditen. Anscheinend waren sie kurz zuvor von einem Rudel Hunde angegriffen worden und daher aufgekratzt und knapp bei Munition, weshalb es mir keine Probleme bereitete sie auszuschalten. Die Hundeleichen fand ich drinnen im Gebäude beim Lagerfeuer, zusammen mit zwei weiteren Toten Banditen.
Arme Teufel, solch einen Tod wünscht man niemanden...
Wieder schnappte ich mir alles was ich gebrauchen konnte und machte mich auf dem Weg zur neuen Bar.
Meine Ausrüstung, vor allem mein treues GP 37, konnten eine gute Reparatur und neu Eichung gebrauchen, aber wenn ich mich recht erinnere, gab es dort nur einen Händler aber keinen Mechaniker.
Ich machte noch einen kleinen Umweg, um einen Wasserturm, sowie zwei große Etagenhäuser zu erkunden und fand in einem der Häuser in einer Kiste sogar einen neuen Stalker Anzug.
Später beim Händler sah ich, das er einen ähnlichen verkaufte, und dafür gute 40.000 Rubel haben wollte.
Zu blöd das ich meine alte Militärausrüstung verkauft hatte um den Exo Anzug zu kaufen. Das Teil war zwar was Tragekomfort und so anging echt toll, aber das man in dem Ding nicht rennen konnte, hätte mich bereits zwei Mal fast umgebracht, wenn ich nicht einen Ersatz Anzug dabei gehabt hätte.
So verkaufte ich alles was ich in der Zwischenzeit so aufgesammelt hatte und nicht mehr brauchte, und brachte es so auf gut 60.000 Rubel mehr.
Danach ging es zu meiner kleinen Truhe in der ich jenes Zeug lagerte, das ich nicht mit mir herum schleppen wollte.
Mehrere Artefakte, überreste von Mutanten die ich für Aufträge, Transmutationen von Artefakten oder für einen Notgroschen brauchte, wanderten zusammen mit ein paar Vorräten, Verbandsmaterial und meinem Scharfschützengewehr mit Schalldämpfer in die Truhe.
Erst danach, und nach einem Schnappsglad voll Wodka, ging es zum General zum Bericht erstatten.
Er hörte sich alles genau an, zuckte bei einigen Ausführungen zusammen und beglückwünschte mich zu meinem Erfolgreichem Auftrag.
In diesem Moment bebte erneut die Erde und ich sah ihn fragend an.
"Diese Erdbeben stammen aus einem Geheimlabor hier in der Gegend in der Nähe des alten Staudammes." sagte er mir und das er bereits ein Team hingeschickt hätte, aber bisher niemand zurück gekommen sei.
Für mich war der Fall damit klar und bot mich an dem auf dem Grund zu gehen.
Der General wirkte erleichtert und meinte, er werde in der Zwischenzeit für ein Erkundungsteam sorgen, das sich jenseits des Hirnschmelzers umsehen würde.
Da es schon spät war, suchte ich mir ein ruhiges Plätzchen, rollte meinen Schlafsack aus und legte mich schlafen... um genau 8 Stunden später, um 2 Uhr Morgens wieder aufzuwachen.
Dies war zwar nicht die Zeit, zu der ich losziehen wollte, aber andererseits würde ich so vielleicht auf ein paar Artefakte stoßen.
Ich nahm noch ein kleines Frühstück zu mir, überprüfte meine Ausrüstung, kaufte beim Händler noch ein paar Extra Batterien und marschierte los.
Tatsächlich fand ich unterwegs ein paar kleinere Artefakte. Nichts besonderes, aber vielleicht noch für etwas nütze.
Mutanten sah ich diesmal Auslangsweise keine und wenig später war kam ich in einer alten Fabrik an, wo mein PDA die IFFs befreundeter Stalker meldete.
Tatsächlich war ich in das Lager einer Stalker Gruppe namens "Die Freiheit" geraten. Aber die Jungs schienen Okay zu sein, also verbrachte ich eine Stunde in der dortigen Bar, holte Erkundigungen ein und wartete darauf das es heller wurde. Währenddessen studierte ich meinen PDA, um die beste Strecke zu dem Labor heraus zu finden... keine Leichte Arbeit.
Es dauerte eine Weile, bis mir eine Zufahrtsstraße zum Laborkomplex auffiel, welche ich dann auch nahm.
Unterwegs traf ich auf ein Rudel Wildschweine und ein paar Hunde, aber mit ein paar gezielten Schüssen und einer Granate, waren diese Gefahren schnell gebannt.

Über der Anlage schien einmal eine kleine Basis mit ein paar Barracken und einem Fuhrpark gewesen zu sein. Das meiste wirkte Verlassen, doch wie sich schnell herausstellte, hatten sich auch hier eine Gruppe Monolither verschanzt, insgesamt 12.
Dank der Schalldämpfer auf meiner Pistole und dem GP 37, konnte ich alle nach und nach erledigen, ohne das die ganze Basis in Alarmbereitschaft versetzt wurde.
Ich tauschte daraufhin meine GB 37, die schon etwas gelitten hatte, gegen eine der Kalaschnikows der Monolither aus um sie etwas zu schonen, und betrat die Basis.
Unten vernahm ich aus einem Nebenraum nahe am Eingang eine Stimme und schlich mich deshalb leise dort hin.
Drinnen erwartete mich allerdings kein Monolither, sondern...
Teil 4:
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Es sah aus wie ein Stalker, aber es war keiner. Es schien aus einer Art grünem Licht gemacht zu sein und kaum hatte ich mich von dem Schock erholt, fragte es mich nach meiner Zugangsberechtigung, die ich natürlich nicht hatte. Es stellte sich als das Hologramm eines automatisches Sicherheitssystem vor und wies mich an, mich nicht von der Stelle zu rühren.
Zuerst wollte ich das Feuer eröffnen, doch gerade Rechtzeitig bekam ich eine Nachricht aufs PDA, das ich dies auf keinen Fall tun sollte, da dieses Teil über irgendwelche tödlichen Waffen verfügte, die meinen Körper durch strahlen einfach rösten würden.
Nun, ich steckte das PDA ein und wartete... nichts geschah.
Langsam ging ich rückwärts aus der Kammer und sah mich um. Raus, oder tiefer rein? Schließlich hatte ich immer noch diesen Auftrag zu erledigen.
Da bemerkte ich eine Bewegung, das Ding hatte angefangen mich zu verfolgen und hob die Hände, etwa so wie jemand der einen an die Gurgel wollte. Ich konnte gerade noch so beiseite hechten, bevor eine Art grüner Strahl die Wand hinter mir schwärzte. Damit stand die Richtung nun endgültig fest, denn nun stand das Ding zwischen mir und dem Ausgang. Wie der vom Teufel persönlich verfolgt, rannte ich den Korridor hinunter, bog bei der ersten sich bietenden Gelegenheit ab und weiter.
Ich weis immer noch nicht wie ich es geschafft habe, aber nach vielen Abzweigungen, einigen Sackgassen aus denen ich in letzter Sekunde entkommen konnte und ein paar Lagerräumen voller alter Geräte und Anomalien, stand ich auf einmal keuchend und schnaubend in einem großen Raum vor einem seltsamen Ding.
Es hatte ungefähr die Form einer Pistolenpatrone, natürlich um Dimensionen größer, voll mit Messgeräten, Anschlüssen und Kabeln.
An der Rückseite gab es eine Leiter und um es herum, schienen Blasen aufzusteigen... wirklich sehr seltsam.
Hinter mir hörte ich ein Summen und drehte mich um.
Dieser Hologramstalker stand hinter mir und zielte auf mich, doch irgendetwas hielt ihn davon ab auf mich zu schießen.
"Rühren sie hier nichts an!" war das einzige was er sagte.
Da ich die Chancen diesem Ding noch einmal entkommen zu können, für nicht sehr hoch hielt und ich keine Lust hatte hier festzustecken, ging ich rückwärts zu dem Schaltpult, tastete nach dem dortigen Hebel. holte tief Luft und drückte ihn runter. Sofort schien die Maschine herunter zu fahren, aber nicht nur das. Mit einem Knall aus Licht und Ton, flog das Hologramm auseinander. Für einen Moment meinte ich, vier Wissenschaftler im Raum zu sehen, aber als ich mir die Augen rieb, waren sie verschwunden.
Ich zog wieder meine Kalaschnikow und machte mich, diesmal langsamer auf dem Rückweg.
Ich fand viele kleine Labors auf dem Weg, ein paar mit Computern, auf denen aber nichts wertvolles zu finden war.
Interessanterweise schien das Abschalten der Maschine irgendwas in diesem Ort bewirkt zu haben.
Immer wenn ich eines der kleinen Labore betrat, sah ich eine Szene aus der Vergangenheit. Forscher die sich stritten, ein Forscher der etwas über eine These sagte, das die Maschine die Kontinentalplatten in Bewegung setzen und damit halb Europa versenken könnte, was er als Schwachsinn einer anderen Abteilung abtat, die nur Neidisch auf ihre Erfolge war.
Dann sah ich, wie sie dieses Hologramm erschufen.
Ein Stalker den sie gefangen genommen hatten, musste in eine Art Scan Vorrichtung. Als der Scan abgeschlossen war, erschien über einem merkwürdigen Gerät in der Mitte des Raumes das Hologramm. Zuerst waren alle begeistert, doch dann fragte das Hologramm, wie vorher mich, ob sie eine Berechtigung hätten in dieser Anlage zu sein. Die Forscher gerieten in Panik, weil anscheinend jemand mist gebaut und die nötigen Autorisationen nicht mit eingespeichert hatte. Ein Militär, der den Stalker herein gebracht hatte, stellte sich dem Hologramm vor, welches ihn darauf einfach umbrachte. Dann endete diese Szene...
Seltsam...
Noch seltsamer war das, was sich in einem Zwischenraum zwischen zwei Gängen abspielte. Als ich diesen Abschnitt betrat, erschien vor mir ein Mann in einem weiten Mantel mit Kaputze, wie ihn manche Stalker, Banditen oder Monolithe trugen. Auch war ich von einem Feuerkreis eingeschlossen und konnte nicht vor und nicht zurück, während ein Krach wie von tausend weinenden Kinderstimmen auf meinen Verstand und Gehör ein drosch. Es war furchtbar, doch so schnell es passierte, so schnell war es auch wieder vorbei.
Nichts wie raus hier, war mein einziger Gedanke.
Auf dem Weg nach draußen fand ich auch noch einen Zombie Wissenschaftler im Gang liegen, der vorher definitiv nicht dort gewesen ist. Ich schoss ihn nieder und spurtete zur Treppe die nach draußen führte.
Draußen angekommen, bemerkte ich das schon wieder alle Leichen verschwunden waren.
Was zum Geier war hier los?

So schnell ich konnte, rannte ich zurück zum Freiheitslager, nur um festzustellen das sie dort alle Zelte abgebrochen hatten...
Also ging es weiter Richtung Hüter, doch in einer nahen alten Kirche, fing ich ein Signal auf.
Es war ein Stalker der vorher definitiv noch nicht da gewesen war und da ich eine kleine Pause von den ganzen Strapazen und ein kleines Schwätzchen brauchen konnte, ging ich dort hin.
Was dann kam, damit hätte ich nie gerechnet!
Der Mann stellte sich mir als Guide vor und sagte, das er vor mehreren Monaten, Ghost, Fang, mich und ein paar andere an dem Hirnschmelzer vorbei ins Herz der Zone geführt hätte, ohne Hilfsmittel. Er meinte er hätte eine Art sechsten Sinn für die Zone und kenne sie wie seine Westentasche...
Wir redeten noch eine weile über alte Zeiten und ich fragte ihn, ob er uns nicht noch einmal führen könnte. Leider hatte er andere Geschäfte zu tätigen, weshalb ich mich von ihm verabschiedete und ging.
Bevor ich das aber konnte, drückte er mir ein kleines Artefakt in die Hand. Es war ein Kompass Artefakt, ein sehr seltenes was mir helfen sollte, mich in der Inneren Zone besser zurecht zu finden... in wie weit mir dieses Teil helfen sollte, wusste ich nicht, nahm es aber dankend an und verschwand.
Bevor ich zu den Wächtern konnte, bekam ich eine Nachricht von Fang.
Er wollte mich bei Ghosts altem Versteck beim Militärlager treffen.
Wohin nun also, erst zu den Hütern oder erst zu Fang...
Ich entschied mich gegen die Hüter und eilte durch die Tote Stadt bis zu Ghosts alten Versteck.
Dort erzählte er mir, dass wir drei vor vier Monaten den Tripp gemacht hätten, um ein Gerät zu bauen, mit dem sie in das Labor direkt beim Kraftwerk zu kommen und dort endlich und endgültig die Ursache für die Emissionen, Anomalien und Mutanten ausschalten wollten... was aber leider schief gegangen sei.
Er gab mir eine Nachricht von Ghost, das mich dieser in Pripyet in im Zimmer mit der Nummer 26 eines dortigen Hotels erwartete.
Vorher musste ich allerdings noch mal zu den Hütern... vielleicht hätte ich doch zuerst dort vorbei gehen sollen...
Naja, nun war es zu spät.
Wieder musste ich durch die tote Stadt und obwohl es helligter Tag war, reizte mich nichts daran, diese Stadt genauer zu untersuchen. Ich nahm den Weg über Yantar, weil ich beim dortigen Prof ein Gerät kaufen wollte, mit dem ich die erworbenen Rezepte für neue Artefakte umsetzen konnte... Natürlich, bei meinem Glück, hatte er genau dieses Gerät nicht mehr auf Lager.
Er sagte mir das ein anderer Stalker es genau einen Tag vorher bei ihm erworben hätte und dann damit verschwunden sei... Na Super!
Murrend machte ich mich wieder auf dem Weg. Ich wollte noch vor Tagesende bei den Hütern sein und endlich meine neue schwere Last, gegen ein paar nette Rubel und einen guten Wodka eintauschen, was ich dann auch tat.
Ich verstaute dort erst einmal all meine neu gefundenen Artefakte und Trophähen, sowie ein paar andere Sachen in der dortigen Truhe, bevor ich zum General ging und ihm Bericht erstattete. Er schien sehr interessiert zu sein, aber noch mehr war er erleichtert, denn anscheinend hatten die dauernden Erdbeben die Freiheitler recht nervös gemacht, und diese hatten die Hüter für die ganzen Erdbeben verantwortlich gezeichnet. Doch sobald diese Nachließen, verschwanden sie aus diesem Gebiet... wahrscheinlich ins innere der Zone oder zu einem neune Stützpunkt, irgendwo wo die Erde ruhiger war.
Verübeln konnte ich es ihnen nicht.
Der General gab mir außerdem eine Nachricht das mich jemand mit dem Namen Guide in einer nahen Kirche erwarten würde und mich sprechen wollte. Ich dankte dem General, auch wenn diese Nachricht etwas spät kam.
Als dank für meine Dienste, wollte der General seinem Techniker anweisen, das ich bei diesem zu besseren Konditionen meine Ausrüstung aufwerten lassen kann...
Nett von ihm, aber den letzten Techniker den ich getroffen habe, war noch nahe der Bar in der alten Metallfabrik, und dort wollte ich so schnell nicht wieder hin.
Ich überlegte noch was ich nun machen sollte, sah auf mein PDA und zuckte die Schultern.
Warten bringt hier nichts, außer Reisezeit die ich im dunkeln absolvieren muss.
Also leerte ich meine kleine Truhe komplett, in der Hoffnung irgendwo in der inneren Zone eine neue Bar, oder einen neuen Stützpunkt mit Händler und Techniker zu finden, und verließ die Bar wieder, Richtung Radar und von da aus direkt weiter nach Pripyat, ins innere der Zone...
Hier hab ich für Heute Schluss gemacht.
Es reizt mich zwar weiter zu machen, aber zu später stunde möchte ich das nur ungern... danach schlafe ich meistens nicht sehr gut. ^^
Ich denke Morgen gehts weiter. Also bis dann. ;-)
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Re: STALKER Lost Alpha

Beitrag von Bloody_Kain »

hi Leute.
Sorry, aber da ich Heute vor habe, mein Windows neu aufzuspielen, wird es wohl Heute keine neuen Kapitel geben... wenn ich pech habe und die Datensicherung nicht so klappt wie ich das will, könnte es sogar sein das ich meine Savegames verliere, und noch einmal von vorne anfangen muss. -.-
Hoffen wir Mal das Beste.


Jedenfalls, ich habe vorhin was interessantes im Netz gefunden.

Ich hab mich schon eine ganze Weile gefragt, war wohl das Wort STALKER wirklich bedeutet. Hier die Lösung:

Bedeutung von S.T.A.L.K.E.R.:
Scavenger, Trespasser, Adventurer, Loner, Killer, Explorer und Robber
Übersetzt:
Aasgeier, Landstreicher, Abenteuerer, Einzelgänger, Mörder, Forscher unf Räuber

Trifft alles zu... jedenfalls im Spiel. ^^
Und wieder einmal klingt das englische Original besser als die Deutsche übersetzung, und bildet auch noch ein vernünftiges Wort.

STALKER klingt jedenfalls besser als Alaemfr... was immer das in irgend ner Sprache zu bedeuten hätte... wenn überhaupt. ^^

Im Moment suche ich nach einem bestimmten Stalker Roman, Band 2 - Inferno.
Das Problem: Anscheinend gibt es nur eine Auflage, die kam 2007 raus und ist vergriffen.
Damals für nen 10ner zu haben, Heute nicht unter 35€!!
Habe auch den Ersten Roman, den ich letztens billig gebraucht geschossen habe durch. Er war... anders als ich gedacht hatte.
Band 1 - Todeszone.
Dort ging es um einen Teil der Vorgeschichte von STALKER, vor der aller ersten Emission und um das Schicksal zweier Menschen. Einem Deutschen Jungen, von dem ich annehme das er später im Spiel unter dem Namen Guide bekannt sein wird, und um einen Ukrainischen Polizei Major.
Beide Verbunden durch die Zone, Beide haben einen Teil ihres Lebens dort verloren, genauer: Ihre Familien.

Der Junge kam mit 16 mit einem Tour Bus in eine Stadt nahe der Zone, welche die Stille Stadt genannt wurde. (Vielleicht nun die Tote Stadt im Spiel?)
Dort verschwand der Bus incl. aller Reisender, darunter seiner Eltern, in einer Art Explosion. Er überlebte, weil er zu der Zeit auf Erkundungstour war, kam aber trotzdem nicht unbeschadet davon.
Der Major hingegen verlor seine Familie, die in Tchernobyl Stadt lebte, als die Zone sich das dritte Mal ausbreitete. Bei diesem Ereignis kamen gut 274 tausend Menschen innerhalb einer Sekunde ums Leben.
Interessant ist aber auch, wie die Anomalien in dem Buch beschrieben werden.
Demnach sind die Gravitationsanomalien eine Art von Minen, so wie Tretminen und genau wie diese, nicht zu sehen, riechen oder spüren, bis man drauf tritt und es einen zerreißt.
Später kommen dann noch andere hinzu, die aber nicht weniger gefährlich sind.
Ein Nebel, der alles was es berührt verbrennt. Herumfliegende flämmchen die über Teerreichem Gebiet entstehen, sich ausbreiten und alles was sie berühren in Brand stecken.
Es werden auch ein paar der vorkommenden Mutanten beschrieben: Controller, die blinden Hunde, Wolfsratten und Zombies.
Dazu diverse Leute, wie Militär und Schmuggler.

Aber auch wenn ich dies alles erzähle, bleibt das Buch spannend...
Ich würde am liebsten noch mehr erzählen, aber ich verkneif es mir.

Ich muss unbedingt Band 2 in die Finger kriegen! Die Geschichten sind zwar von einander unabhängig, aber ich habe eben lieber alle in meinem Regal in der richtigen Reihenfolge, als das ich eines nicht habe, oder sie durcheinander kaufe. Denn wer weis, vielleicht ist da dann doch ein Mehrteiler dazwischen und man erwischt ausgerechnet die falsche hälfte. ^^

So, nun geht es aber an die Datensicherung.
Wünscht mir Glück, denn wenns nicht klappt, werde ich evtl. lange Zeit weg sein...
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Re: STALKER Lost Alpha

Beitrag von Bloody_Kain »

Und wieder gehts weiter...

30.05.2014 - Teil 1:
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So machte ich mich wieder auf dem Weg. Leider war mein Wegmarker Programm anscheinend ein wenig verwirrt, schickte es mich doch zuerst nach Radar, dann zum Militär Lager und wieder zurück nach Radar durch einen anderen Weg. Das gute allerdings war, das ich so ein paar Stalkern helfen konnte, die von Banditen angegriffen wurden, ich so ein kleines Schnäpschen in deren Bar bekam und die Beute der toten Banditen verkaufen konnte.
Weiter ging es quer Feld ein, bis ich wieder im Gebiet Radar war. Als ich noch einmal einen Blick auf die Karte warf, hätte ich den PDA am liebsten entnervt auf der Straße Zertrümmert.
Nun sollte ich zu einem Weg, den ich vorher in Minuten erreicht hätte, für den ich nun aber gut ne Stunde brauchen würde.
Ich seufzte einmal und machte mich weiter auf dem Weg.
Wenigstens schien diese Gegend seit der letzten Emission recht ausgestorben zu sein, denn ich traf niemanden an, nicht mal ein Tier.
Dies war aber auch ganz gut so, da meine GP 37 dauernd blockierte und ich mich so auf andere Waffen verlassen musste.

Der Weg den ich nahm, kam mir sehr bekannt vor... als wäre ich ihn schon mal gegangen.
Damit meine ich nicht die Anlage, die vorher einmal der Hirnschmelzer war, sondern die Gegend danach.
Ich landete in einem Bereich, der nicht auf der Karte verzeichnet war. Weiter vorne, irgendwo zwischen dem Gestrüpp und den Anomalien, erkannte ich die eingestürzte Fassade eines alten Gebäudes.
In seinem Inneren traf ich auf Guide, welcher mich nach einem kleinen Gespräch, durch dieses Gebäude lotste, das voller tödlicher Anomalien war. wir trafen sogar auf zwei Blutsauger, welche wir aber zum Glück schnell erledigen konnten.
Irgendwann kamen wir an ein Loch und er meinte, er könnte mich nicht weiter begleiten, da er noch andere Stalker durch dieses Irrenhaus der Anomalien führen müsste.
Da die Stadt vom Militär abgeriegelt worden war, konnte man nur noch über geheime Wege dort hinein.
Einer dieser Wege, führte durch die alten Abwasserkanäle, welche an die alten Untergrund Verkehrstunnel anschlossen.
Und diese wiederum waren irgendwie mit der alten Ubahn verbunden... recht verwirrend dies.
Wie ich schnell herausfinden musste, war diese Gegend nicht nur voller Strahlungszonen und Anomalien, sondern auch voller Viecher, vor allem aber Ratten und Schnorks.
Irgendwann hatte ich mich bis zu einer gepanzerten Tür vorgearbeitet und war unterwegs auf die Leiche eines Stalker Rekruten gestoßen.
Was dieser hier gemacht hatte, ich will es garnicht wissen. Wenn ich hier schon so meine kleineren Probleme hatte, will ich mir nicht vorstellen, welche Höllen der Arme Junge durchgemacht haben musste.
Leider hatte ich aber nicht den Code, um diese Panzertür zu öffnen und mein PDA meldete, er müsse hier irgendwo sein...
Irgendwo war in diesem verteufeltem Laberynth aber ein sehr Dehnbarer Begriff, und langsam hatte ich das Gefühl, das mein Vorrat an Batterien nicht lange reichen würde.
Der Marker führte mich zurück zu der Leiche des Stalker Rekruten, war aber eine Etage höher.
Wie sollte ich da ran kommen? Zuerst suchte ich alle Gänge, alle Möglichkeiten nach oben zu kommen und auch alles andere ab, fand aber nur Sackgassen.
Entnervt ging ich zurück zu der Leiche und... irgendwie sagte mir etwas, ich solle doch einmal nach oben schauen.
Vor Schreck riss ich mein MG nach oben, aber dort hing nur eine Leiche. Genauer, es hingen dort drei und so wie die aussahen, hingen die dort schon eine ganze Weile.
Ich sah mich weiter um und entdeckte mehrere Holzplanken die nach oben führten und einen Tunnel, der davon abzweigte.
Vielleicht war dort ja was ich suchte?!?
Vorsichtig, denn alles sah sehr bröckelig aus, kletterte ich nach oben in diese Tunnelabzweigung. Mein Geigerzähler, der die ganze Zeit über sich gemeldet hatte, wurde leiser, je weiter ich von den Rohren weg kam. Ich denke, wenn ich nicht diese gute Exorüstung an gehabt hätte, würde ich nun leuchten wie eine Glühbirne und den Mutanten hier unten gesellschaft leisten.
Ich entdeckte ein kleines Lager dieser Typen. Viel war nicht zu finden, dafür aber die Papiere mit dem Code die ich gesucht hatte.
Nun hieß es aber, erst einmal wieder den Weg zurück zu finden...

Ich brauchte fast zwei Stunden, doch dann stand ich endlich vor dieser verflixten Stahltür.
Ich gab den Code ein und hatte Glück, es war der richtige.
Die Stahltür schwang auf und dahinter sah ich endlich Bahnschienen. Nun war der Weg ins innere der Stadt nicht mehr all zu lang... hoffte ich, schließlich hatte Guide gesagt, wenn ich erst einmal bei den Bahnschinen sei, wäre der Weg nicht mehr ganz so weit.
Leider war der Weg trotzdem alles andere als Einfach. Überall huschten und quiekten Ratte, und Rattenmutanten. Auch einige Schnorks konnte man in der Dunkelheit hören und wer weis was noch.
Ich ging den Tunnel entlang und kam in eine große Kammer. Hier war das Echo der verschiedenen Mutantenstimmen noch viel Lauter und Umfangreicher.
Sofort griff mich ein Rudel Riesenratten an, welche ich schnell erledigen musste. Eine Granate und ein paar Schuss erledigten die meisten von ihnen während der Rest floh.
Auch der ein oder andere Schnork musste dran glauben.
Als die Gefahr erst einmal gebannt war, sah ich mich mit meinem Nachtsichtgerät um.
Dort links, eine Tür, beleuchtet und sie führte zu einer Art Treppenhaus... dort würde ich mein Glück versuchen!
Ein oder zwei Schnorks später, stand ich im Treppenhaus und es ging aufwärts.
Ein Gang führte in eine Art Kanzel, ich denke für einen Kran den ich in der tiefen Dunkelheit nicht erkennen konnte.
Seitlich führte eine Tür auf eine Art Steg und in der Ferne führte eine Leiter nach Oben.
Diese, weitere und mehrere Verbindungsgänge nahm ich um nach Oben zu kommen, wobei mir wieder ein Schnork über dem Weg lief, der dort oben anscheinend geschlafen hatte.
Irgendwann kam ich endlich an eine Tür, die nicht wie die anderen hier aussah und tatsächlich, sie führte in den Keller eines alten Hauses in Pripyat!
Im Keller verbarrikadierte ich die Tür, durchsuchte diesen wobei ich auf ein paar Nahrungsmittel und etwas Wodka traf und ruhte mich kurz aus.
Doch viel Zeit blieb mir nicht, da mein PDA meldete, das die Armee Ärger mit den Monolithern hatte, und außerdem musste ich Ghost finden der sich hier irgendwo in einem Hotel versteckt hielt.
Ich überprüfte noch einmal meine Ausrüstung, ludt alle Waffen durch und machte mich auf dem Weg.

Ich kam an einem Außenposten der Armee vorbei, die sich in einem alten Theater oder sowas verschanzt hatten. Doch diese war nicht mein Ziel.
Ich ging ein paar Straßen weiter und traf auf die Reste einer heftigen Straßenschlacht. Es gab nur einen überlebenden Soldaten und der rannte bereits um sein Leben, verfolgt von den Monilothern.
Als der Soldat an mir vorbei war, sprang ich um die Ecke, den Abzug durchgedrückt sobald der erste Monolither ins Ziel kam. Er hatte keine Chance.
Die anderen stoppten schnell und legten auf mich an, doch der zweite lag keine sekunde später mit mehreren blutigen Kratern an Brust und Kopf auf dem Boden. Der letzte zog es dann vor sich schießend zurück zu ziehen. Auf meinem PDA blinkten ein paar weitere rote Punkte auf, während ich mich nach dem zweiten Abschuss schnell hinter einem Baum in Deckung gebracht hatte.

Ich verfolgte den letzten Monolither weiter, als er glaubte er sei sicher.
Die Gruppe, aus vier Leuten zog sich zu einem nahen Gebäude zurück. Man konnte von außen nicht genau erkennen, welchem Zweck es einst gedient hatte, aber vielleicht war es genau das was ich suchte.
Als die Monolither nicht hinsahen, warf ich eine abgekochte Granate zwischen sie (heißt man hält sie etwas länger in der Hand, so das sie sofort nach dem Wurf beim Aufprall explodiert)... sie hatten keine Chance.
Wie bei den Leichen auf der Straße, schnappte ich mir alles was ich kriegen und tragen konnte, bevor ich erst die Gebäude in der Umgebung, und jenes untersuchte, vor dem die Monolither Halt gemacht hatten, bevor ich sie ins Jenseits befördert hatte.
Tatsächlich war in dem Gebäude ein als neutral gekennzeichneter Transponder... Ob dies Ghost war?
Es dauerte eine Weile bis ich einen Weg zu ihm fand. Um die Monolither draußen zu halten, hatte er den direkten Weg verbarrikadiert, also musste ich mir einen anderen Aufgang und einen Weg übers Dach suchen. Es dauerte eine Weile, doch schließlich schaffte ich es. Er erklärte mir, das er noch auf Fang warten und in der Zwischenzeit ein paar Bomben bauen würde. Auch das ich schon einmal vorgehen, die Lage checken und den Weg freimachen sollte... leichter gesagt als getan.
Wir mussten durch das alte Stadion um zum AKW und dann zum eigentlichen Labor zu gelangen.
Natürlich stand mir auch der Weg außen rum zur Verfügung, doch wie Ghost mir erklärte, war dieser weg auch nicht ungefährlicher.
Entweder ich würde es mit Monolithern und Scharfschützen aufnehmen müssen, oder mit Anomalien und Horden von Mutanten.
Resigniert machte ich mich nach einer kleinen Stärkung auf dem Weg...
-Hier ist mir das Spiel leider abgeschmiert, als ich ein Reparaturkit nutzen wollte, um meine GP 37 zu reparieren.
Anscheinend ist das Teil noch ein wenig verbuggt.
Einen Techniker habe ich dagegen seit der aufgegebenen Bar in der alten Metallfabrik nicht mehr gesehen...
Ich hoffe ich wurde nicht zu weit zurück geworfen.
Aber selbst wenn, weis ich jetzt wo Ghost ist und wie ich hin komme. Es dürfte nun also schneller gehen.
Zuerst brauche ich aber erst mal was zu futtern. ^^
Bis später.
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Bloody_Kain
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Re: STALKER Lost Alpha

Beitrag von Bloody_Kain »

Hi Leute.
Leider muss ich hier bekannt geben, das dies der letzte Post meiner Reise durch die Zone wird.
Außer ich hole mehr als einen Tag Spielzeit nach...
Es gibt da leider einen klitze kleinen aber fiesen Bug, ein Autosave und einen absichtlichen Save, die leider an den falschen stellen gemacht wurden und nun dank des Bugs verhindern, das die Story weiter geht...

Ich stehe praktisch kurz vor dem Ende und komme nicht mehr weiter. -.-

Trotzdem werde ich noch erzählen, was ab dem Zeitpunkt, wo ich mit Ghost gesprochen habe, passiert ist...

Letzter Teil... for now...
Text anzeigen
Ich verabschiedete mich von Ghost und machte mich auf dem Weg.
Ich entschied mich, mein Glück im inneren des Stadiums mit den Scharfschützen zu versuchen.
Schon vor dem Stadion wimmelte es vor Anomalien und auch ein paar Patrolien der Monolither waren unterwegs, allerdings nicht für lang.
Da ich mich aber nicht lange aufhalten wollte, schaltete ich nur jene aus, die ich unbedingt ausschalten musste, bevor ich in den im Schatten liegenden Eingang verschwand.
Vorsichtig spähte ich von einem der Zugänge zu den Tribünen auf das ehemalige Spielfeld, welches nun einem Dschungel glich und suchte auf den umliegenden Tribünen nach den Scharfschützen.
Da waren sie, vier an der Zahl. Alle so aufgestellt, dass sie auf den jeweils anderen auf ihrer Seite acht geben konnten.
Höchste Zeit für das kleine Sniper Gewehr mit dem Schalldämpfer, dachte ich mir.
Ich fing rechts an und wartete, bis einer von beiden kurz unaufmerksam war.
Anscheinend gab es hier außer auf Mutanten zu schießen, kaum etwas zutun, weshalb diese Scharfschützen extrem gelangweilt waren.
Ich erwischte als jenen, der näher bei mir war dabei, wie er einmal tief gähnte und dabei kurz die Augen schloss.
Dies reichte mir um schnell seinem Partner einen Kopfschuss zu verpassen.
Bevor er reagieren konnte, lag auch er bereits mit einem weiteren Kopfschuss am Boden.
Leider lief das zu gut um wahr zu sein, denn einer der beiden anderen, hatte den 2. Scharfschützen niedergehen sehen.
Tja, Aufgeflogen, aber sie wussten immer noch nicht, woher die Schüsse gekommen warne.
Ich warf also eine Rauchgranate (gibts wirklich im Spiel) über die Brüstung und wartete bis sie Zündete, bevor ich hinterher sprang und beide aus einer der gefundenen AKs unter Feuer nahm.Es gab einige ungezielte Gegenschüsse und ich hatte mächtig Schwein, denn alle gingen daneben. Als der Rauch sich verzogen hatte, lagen auch sie Tod auf der Tribüne
Beim durchsuchen der Leichen traf ich auf etwas sehr interessantes.
Einer der Scharfschützen besaß ein Gewehr, wie ich es noch nie zuvor gesehen hatte.
Es wurde mit Batteriepacks betrieben und verschoss gleißende Energiekugeln. Leider brauchte es nach jedem Schuss mindestens zwei Sekunden bis es wieder nachlud, wie ich nach einem Probeschuss feststellte.
Zum Glück hatte die Waffe bei der kleinen Schießerei nichts abbekommen, und so nahm ich sie, incl. aller Restmunition mit.
Leider würde ich es auf der anderen Seite wohl nicht so einfach haben, denn der Schusswechsel und der Rauch waren bestimmt bemerkt worden.
Ich schlich mich also durch den Anomalieverseuchten Wald, der auf dem ehemaligem Spielfeld wucherte und versteckte mich hinter einem alten Baum.
Da sah ich sie, es waren wieder vier, doch diesmal schien keiner eines dieser Hightech Gewehre dabei zu haben.
Stattdessen trugen sie alle diese Dragonov Scharfschützengewehre und so wie sie damit in den Wald zielten, wussten sie wie man damit umging.
Was nun?
Wieder kam mir der Zufall zu Hilfe, als weiter rechts von mir, mehrere dieser Killerschweine plötzlich aus dem Unterholz brachen und Richtung Tribüne liefen.
Sofort legten sie alle auf die Schweine an und begannen sie wegzupusten.
Mir blieben vielleicht nur Sekunden bevor sie alle Tod waren und obwohl sie für mich ebenfalls eine Gefahr darstellten, waren im Moment die gefährlicheren Gegner eben jene vier Scharfschützen.
Normalerweise wäre ich auf Nummer Sicher gegangen und hätte mein schallgedämpftes Sniper gewehr genommen, doch die Entfernung war zu groß und die vier zu stark gepanzert.
Leider waren die anderen Gewehre beim Schusswechsel schwer beschädigt worden, oder sie waren vorher schon in keinem guten Zustand gewesen, also fielen diese auch aus.
Blieb nur noch das Hightech Gewehr... Doch war das wirklich eine so gute Idee?
Keine Zeit zum Überlegen. Ich zielte auf den der mir am nächsten War, zielte auf den Kopf und drückte ab.
Das Teil hatte eine unvorstellbare Wucht, der Knall war ebenfalls ordentlich und das Summen als die Akkumulatoren sich wieder aufluden, konnte man von weitem hören.
Doch dafür wurde ich mit dem Blick auf einen Soldaten belohnt, der so fest gegen die hinter ihm liegende Wand geschleudert wurde, das er danach mehr einem Relief ähnelte.
Man hatte diese Waffe Wumms!
Bei den anderen hatte ich es schon nicht mehr so einfach, denn sie hechteten in ihre kümmerliche Deckung hinter den Bänken und beharkten meine Position mit Feuer.
Zum Glück für mich war die Entfernung für Granaten zu weit, trotz ihrer erhöhten Position, ansonsten wäre es für mich ziemlich schlecht gewesen... also noch schlechter als sowieso schon.

Doch auch wenn sie Profis waren, oder sich für solche hielten, ihnen fehlte es anscheinend an Absprache miteinander, denn zwei von ihnen ging sozusagen gleichzeitig die Munition aus und sie luden nach.
Sofort legte ich aud den anderen an, der mir am nächsten war. Der Schuss war schwieriger, aber allein schon die Kinetische Energie die beim aufprall auf die Rückwand entstand, schleuderte den Schützen vorne über die Bank und das Knacken seines Genicks, als er mit dem Kopf zuerst aufprallte, war bestimmt noch in den Vororten von Pripyet zu hören.

Mit diesem zweiten Schuss, hatte ich sie total durcheinander gebracht. Sie waren nun nicht mehr in der Lage sich abzusprechen, außer wenn sie schrieen und damit hätten sie ihre Position verraten. Mir war schon vorher aufgefallen, das Funkgeräte hier anscheinend nicht funktionierten, denn immer wenn ich versucht hatte mein eigenes anzuschalten, bekam ich nur Störgeräusche ein.
Allerdings hatte mir meine Entscheidung auch einen Nachteil gebracht, da die beiden Äußeren, wenn sie nur etwas Nachdachten, mich in die Zange nehmen konnten.
Bevor dies aber geschehen konnte, schaffte ich es den ganz rechts zu erledigen.
Der Linge geriet in Panik, versuchte über die Brüstung neben ihn zu springen und hatte nicht einmal mehr die Zeit zum schreien..
Als das Geräusch einer sich entladen Anomalie erklang, zuckte ich innerlich zusammen.
Armer Bastard...

Nun da der Weg frei war, rannte ich durch die Tunnel unter der Tribüne zur anderen Seite.
Ich hielt mich im Schatten, schaute mit dem Fernglas nach weiteren Monolithern, doch niemand war zu sehen.
Vorsichtig schlich ich mich weiter richtung Kraftwerk...
Text anzeigen
Nach ein paar Kilometern, erreichte ich auch endlich die "Innerste Zone" um das AKW Tchernobyl.
Es war ein sehr großes Gebiet, was daran lag, dass das Kraftwerk inkl. aller Nebengebäude ebenfalls sehr groß war.
Wenn ich vorher schon dachte, ich hätte Gebiete mit vielen Anomalien gesehen, so war dies kein Vergleich zu hier.
Es gab fast kein Wildtierleben, dafür Felder über Felder voller Anomalien.
Die Strahlung hier war so hart, das man in ihr ein Ei braten konnte, ohne es aus der Schale zu holen und wenn ich nicht bis oben hin voll mit Antirad wäre und die Beste Rüstung die man für Geld kaufen kann, wäre ich schon beim Eintritt in diese Zone gestorben.
Wie konnten die Monolither hier nur überleben?
Wie konnte hier nur Irgendetwas überleben?

Etwas weiter die Straße rauf bei einem alten Hof, traf ich auf eine Gruppe von rund 20 Sooldaten, die einen Überfall auf die Monolither planten, um ihnen die Kontrolle über den Außenbezirk des Kraftwerks zu entreißen.
Einerseits hielt ich den Plan für schwachsinn, schließlich waren diese Monolither mit dem besten Ausgerüstet was sie nur bekommen konnten... das Hightech Gewehr das ich bei mir trug und die Rüstungen die die Scharfschützen getragen hatten, welche meinem Exoanzug sehr ähnlich waren, sprach Bände über deren Mittel.
Andererseits würde es mir vielleicht leichter fallen ins Kraftwerk zu kommen, wenn diese Soldaten sie ablenken und vielleicht ein paar von Ihnen töten würden...
Nach ein paar Minuten überlegzeit, willigte ich ein ihnen zu helfen und gemeinsam machten wir uns auf dem Weg zu einem der Tore, durch die früher einmal Züge aufs Kraftweksgelände gelassen wurden.
Vor dem Tor erwarteten uns schon die ersten Wachen, doch für die Scharfschützen in dieser Gruppe waren die kein Problem.
Die Probleme fingen erst an, als wir versuchten das Tor zu öffnen.
Der erste der es veruschte, wurde von der Turm MG eines Truppentransport Panzers durchlöchert.
Sofort rief der Raid Leader nach seinem Funker und orderte Hubschrauberunterstützung an, welche auch prompt kam.
Vier Helis flogen über das Gelände, beharkten sowohl den Panzer, als auch die Bodentruppen mit Feuer.
Allerdings hätte ich von der Armee mehr erwartet, denn plötzlich flogen zahllose Raketen aus Handwerfern auf die Hubschrauber zu. Nicht einer entkam dem Feuersturm und der Panzer, auch wenn er schon etwas rauchte, stand uns immer noch im Weg.
Ich sah zu den Soldaten hinüber. Zwei von Ihnen hatten Raketenwerfer dabei, doch leider war einer von Ihnen jener, der von der Turm MG niedergemäht worden war.
Ich nahm also meinen eigenen Werfer vom Rücken und lud ihn mit einem Nicken zu dem anderen Werfer Soldaten.
Wir standen nun links und Rechts vom Tor, die Werfer in der Hand. Ich versuchte dem Soldaten per Handzeichen meinen Plan mitzuteilen und hoffte das es funktionieren würde.
Vorsichtig lugte ich um die Ecke und zog sofort den Kopf ein, als eine Salve das Mauerwerk wegfraß, wo noch eben mein Kopf gewesen war.
In dem Moment zielte der andere Schütze so schnell er konnte um die Ecke und schoss.
Ich nutzte die Rauchfahne um nun ebenfalls zu zielen und zu schießen, ehe der Turm, der soeben die andere Seite unter Feuer nahm, wieder auf mich schwenken konnte.
Die erste Rakete striff die linke Seite des Panzers und explodierte, wodurch das dortige Fahrgestell ordentlich leiden musste und vielleicht noch was anderes Zerstört worden war, denn aus dem Bereich stieg dicker Rauch auf.
Meine Rakete dagegen schoss direkt auf dem Punkt zu, wo der Turm und der Rumpf miteinander verbunden waren.
Diese Stelle war eigentlich gut gepanzert, aber anscheinend hatte sich nach der Explosion ein Schrapnell seinen Weg in die Turmsteuerung oder den Drehmechanismus gebahnt, denn der turm ruckte zwar noch einmal, blieb dann aber stecken.
Sofort luden zwei Soldaten die beiden Werfer nach und diesmal beugten wir uns Simultan zur Seite, zielten und schossen.
Der Panzer hatte keine Chance und ging in einer blendend hellen Explosion unter.
Die Männer jubelten und stoben durch das Tor. Ich verlor den anderen Werfersoldaten aus den Augen, fand ihn aber wenig später auf dem Asphalt in seinem eigenen Blut liegend wieder. Ein Scharfschütze hatte ihn erwischt, noch bevor er sein MG von der Schulter nehmen konnte.
Um nicht selbst Opfer dieser Leute zu werden, hechtete ich in die nächste Deckung und arbeitete mich schnell aber auch vorsichtig vorwärts.
Um mich herum klang es wie in einem Kriegsgebiet. MG Feuer paarte sich mit dem Zischen abgeschossener Sprengraketen. Überall waren die gequählten schreie und das stönen verletzter und sterbender beider Parteien zu hören, doch sie kämpften weiter, für jeden Meter einen heftigen Blutzoll auf beiden Seiten fordernd.
Ich selbst hielt mich etwas zurück, schoss aber auf jeden Feind der sich in mein Visier wagte.
Plötzlich war der Anführer der Soldaten neben mir, als ich grade das Hightech Gewehr neu luf und schrie mir zu, ich müsste unbedingt die gegnerischen Werferschützen ausschalten, sonst würde bald kein Soldat mehr stehen.
Diese Wahnsinnigen hatten nicht Mal Skrupel in die eigenen Reihen zu feuern, wenn sie damit nur einen Gegner mitnehmen konnten.
Es dauerte eine ganze Weile um die insgesamt 6 werferschützen zu finden und auszuschalten, doch irgendwann war auch der letzte Tod und eine unheimliche Stille legte sich über das Schlachtfeld. Lediglich ich, der Anführer der Soldaten und ein schwer verletzter Kammerad hatten überlebt.
Gerade als ich mich mit dem Anführer unterhalten und ihm für seine Hilfe danken wollte passierte es.
Der Himmel bewölkte sich Schlagartig, wie vor einer Emission.
Die Intensität der Strahlung stieg schlagartig so rasch an, das mein Geigerzähler nicht mehr hinterher kam.
Wir beide rannten so schnell wir konnten zu einer nahen Anhöhe und sahen zu was passierte.
Der ganze Bereich in dem wir uns vorher befunden hatten, verschwand kurzzeitig in einem Vorhang aus harter Strahlung, welcher die Luft buchstäblich zum kochen brachte.
Der Verletzte Marine, der sich noch versucht hatte mit uns in Sicherheit zu brignen war leider zu langsam und kippte auf halbem Weg einfach um. Er würde nie wieder aufstehen.
Ich stieß einen deftigen Fluch aus, denn wegen der Strahlung würde es unmöglich sein, bei den Monolitern nach mehr Munition für mein Hightechgewehr zu suchen und langsam wurde die Munition knapp.
Plötzlich erschallten mehrere Explosionen, einige groß, andere Klein dafür aber vielfältiger.
Die Granaten, Raketensprengköpfe und die Munition hielten der Strahlung und der Hitze nicht mehr stand und explodierten einfach.
Der ganze Gefechtsbereich sah danach wie eine einzige Kraterlandschaft aus und immer wieder jaulten Querschläger durch die Gegend.
Wir hatten echt Glück das wir uns rechtzeitig zurückgezogen hatten...

Doch dieses Glück blieb nur von kurzer dauer.
Es kam mir vor wie in einem Dejavue, denn was als nächstes kam, hatte ich mehrere Male in einem Traum gesehen, nur irgendwie war es diesmal anders.
Im Traum umschwärmten mich tausende Ratten und liefen einfach an mir vorbei, hauptsache weg vom Kraftwerk.
Hier waren es aber keine Ratten die uns entgegenstürmten, sondern in Panik geratene mutierte Tiere wie Hunde, Schweine, Wildschweine usw.
Sie bissen sich in blinder Panik gegenseitig, trampelten die gefallenen regelrecht in den Staub zu blutigen Pfützen, ohne auch nur langsamer zu werden.
Was sollten wir tun? Es gab einfach keine Ausweichchance.
Während mein Partner anlegte und zu feuern begann, öffnete ich einen Umhängegürtel, an dem mehrere Granaten hingen, deren Ringe alle miteinander verbunden waren.
Ich riss an der Schnur und machte somit fünf Granaten auf einmal scharf, bevor ich sie in hohem Bogen von mir in Richtung der anstürmenden Viecher warf.
Wir beide ließen uns sofort fallen, wobei ich meine MG mit Granatwerferaufsatz zog und abwechselnd aus diesem und dem normalen Magazin feuerte.
Die Granatenkette explodierte direkt vor den vordersten Tieren, ein paar großer Terrorwildschweine und rissen sie förmlich auseinander.
Der Krater der dabei endstand, wurde schnell mit weiteren Viechern gefüllt, doch mein Ziel hatte ich erreicht. Sie machten um den Krater einen Bogen und damit auch um uns. Trotzdem mussten wir immer noch feuern um unsere Stellung zu behaupten.
Dennoch wurde die Munition langsam knapp, denn so viele Magazine hatte ich nicht vorbereitet gehabt.
Schließlich war mein MG leer genau wie das von meinem Partner.
Doch während er zur Pistole griff, nahm ich das Hightech Gewehr von der Schulter, da ich genau wusste das meine Pistole mit dem Schalldämpfer den Viechern kaum Schaden zufügen würde.
Aus nächster Nähe schoss ich auf einen heranstürmenden Eber und traf ihn am Kopf, doch anders als bei den Monolithern zuvor, wurde es nicht zurückgeworfen oder starb auf der Stelle.
Stattdessen schüttelte es wie wild den Kopf, als ob es ein Schwindelgefühl verscheuchen wollte, fixierte mich dann und stürmte auf mich, der die ganze Zeit in der hocke gefeuert hatte zu.
Es war zu spät um noch einmal zu feuern.
Alles was ich spührte war ein Aufschlag, ein reißen, dann brennender Schmerz in meinem Bauchbereich.
Der Schwung des Schweines riss mich mit, ich spürte noch wie ich mitgerissen wurde, ein Aufprall.
Etwas schweres und hartes traf den Helm, danach wurde es schwarz und ich spürte nichts mehr.
Mein letzter Gedanke war, das ich es bedauerte Fang und Ghost nicht mehr bei dem Plan helfen zu können...
Ich lasse die Geschichte so enden, weil ich nicht weis ob ich das Savegame noch einmal in den Griff bekomme.
In der Aufgabe hieß ist: Töte ALLE Mutanten.
Leider sind viele davon laut Skript, einfach immer weiter gerannt und haben sich irgendwann irgendwo auf dem Gelände verteilt.
An einem Punkt stand bei ein weiterer Schützenpanzer und als ich den erledigt hatte, wurde das Spiel automatisch gespeichert, und mein Speicherpunkt, als ich diese Zone betrat damit überschrieben.
Ich selbst speicherte manuel das letzte Mal, bevor ich den Typen erledigte, mit dem ich reden sollte, wenn alle Monster erledigt seien... hat nicht geklappt.

Da ich aber nun keine Lust habe, das wirklich riesige Kraftwerksgelände nach jedem einzelnen Mutanten zu durchforsten, wobei es immer wieder vor kommt, das Gegner durch Boden oder Wände glitchen und dann kaum zu treffen sind, ist das Spiel damit vorbei und es wird keine weiteren Auszüge aus den Abenteuern dieses Charakters mehr geben.

Vielleicht werde ich bald dasselbe noch einmal mit einem anderen Charakter bei einem anderen Stalker spiel machen... keine Ahnung.
Bis dahin, noch viel Spaß mit der Mod und schreibt mir wie es ausgegangen ist, wenn ihr an dem Punkt vorbei seit. ^^

Für alle die diesen Punkt vermeiden wollen, wenn man mit dem Soldaten vor dem Raid spricht, kann man auch wählen alleine loszuziehen.
Was dann passiert weis ich nicht. Ob die dann unabhängig von einem Angreifen, oder einem Deckung geben ohne das man dazu gehört, keinen blassen dunst.

Bis denn dann. :up
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Re: STALKER Lost Alpha

Beitrag von Bloody_Kain »

Moin Leute.
Der neue Lost Alpha Patch ist endlich draußen!

http://www.moddb.com/mods/lost-alpha/do ... 3002-patch

Die Liste der Verbesserungen ist echt lang:
Changes Log:

Fixes:
- fixed vibrating (constant open and close) doors on Great Metal Factory level
- fixed inaccessible "ashes to ashes" stash on Darkdolina level- fixed crash for missing suit upgrade
- fixed Escape bridge soldiers dying because too far from shelter
- fixed flying trees and props on Darkscape level- fixed Pripyat geometry (missing surface)
- fixed Arena mobs missing bug- fixed no available phrase to say, dialog[dm_artefact_merger_wnd]
- fixed no available phrase to say, dialog[forg_stalker_trader_start]
- fixed map marker for bandit suit on Darkdolina
- fixed crash related to missing crossbow decor model'
- fixed level changer position from the Power Plant to Sarcofag
- fixed Radar crash near outpost
- fixed ui_repair_wnd.script:471: attempt to index field 'selected_item'
- fixed quickload after death with hotkey
- fixed Greben jobs and dialogs on Yantar
- fixed usage of motion blur effect on R2 (dynamic lightning)
- fixed Lukash task dialog
- fixed Petrenko's task and dialog on Great Metal Factory level
- fixed Sidorovich's message to kill zombies even if all are dead
- fixed incorrect RPM for upgraded sig550
- fixed can't open section 'bandages'
- fixed incorrect icon for upgraded VAL weapon
- fixed return entry to Pripyat from Outskirts
- fixed [error]Description : callback kils bone matrix bone: bip01_spine2
- fixed crash when killing stalker trader on Construction Site
- fixed some other codes for doors
- fixed broken logic for doors and camera on Lost Factory
- fixed some floating boxes and barrels in Agroprom
- fixed ai-map in Deadcity (monsters climbed the bridge from the river)
- fixed ai-map for the duty sniper on Garbage outpost
- fixed ai-map and geometry on Yantar level
- fixed green glass in windows, jars etc. on r1 (static lightning) render
- fixed shader for lamps on dx10 (bulbs in lamps visible again)
- fixed incorrect calculation of money
- fixed Pripyat secret trader, now he will appear
- fixed crash in DetailManager, often shown on Generators level
- fixed some broken freeplay tasks
- fixed pda buttons (and the crash when using it)
- fixed missing known info strings
- fixed unresponsive bloodsucker on Darkvalley when climbing through hole in roof
- fixed Deedee antidote exploit
- fixed kill statistics
- fixed No available phrase to say, dialog[forg_dolg_raid_dialog_finished]
- fixed rendering crashes on all levels, but mainly related to the last few ones
- fixed transparent window frame on Generators level
- fixed missing Sin house (esc_basement_motor_cache) stash in Escape level
- fixed upgraded icon for PSZ-9Md outfit
- fixed crash when using repair kits
- fixed Sakharov dialogs
- fixed faulty stashes on Army Warehouses level
- fixed auto fire upgrades
- fixed Deadcity money issue
- fixed kampers ignoring danger
- fixed contact's incorrect avatar on Army Warehouses level
- fixed position of anomaly which was almost inside the Bar on Great Metal Factory
- fixed crash when talking to Duty leader on the Power Plant level
- fixed trees which had no collision
- fixed No available phrase to say, dialog[escape_wolf_greatings]
- fixed broken task when Hunter moves to Outskirts
- fixed duplicating ammo in safe exploit- fixed weather
- fixed transparent metal surface on Garbage level
- fixed crash which happens if you try to talk to an npc via pda chat in the same time the npc dies
- fixed upgraded icon for VAL weapon
- fixed mutant wave on the Power Plant level (sometimes task did not finish)
- fixed reaction of monolith soldiers at the Power Plant level when player drives BTR vehicle
- fixed various small glitches

Addons:
- finetuned all traders and their stock
- added missing map hint for Garbage sniper
- removed anomaly from the middle of the road on Great Metal Factory which made the access to Military level with car very hard
- Strelok's book can be dropped now, but it will be available in the articles menu on your pda as well
- now can buy cars from Outskirts barman too
- monster and character relations were tweaked
- added timer on hud for the gasmask on Rostok Factory level
- slightly increased probability of rain and thunder
- knife hit powers finetuned
- alcohol postprocess effects tweaked
- dx10 render optimized (more will come in later patches)
- added feature: when checking stash with purple icon and not taking all of theitems, the icon will change to green and will only be removed if you take all
- pda chat finetuned, if a participant goes offline, you will see message "connection lost"
- added X18 documents dialog to the "barman" Petrenko so that dialog can complete if doing task later
- made Sin neutral to the actor (to avoid misunderstanding)
- made Sin hostile towards actor_dolg (if player joins duty) and dolg (duty faction)
- added more fuel to traders and stashes
- finetuned ai reactions
- finetuned certain monster reactions
- removed extra sleeping bags from the game, but the one you have is now dropable, tradeable, and you can buy one at traders
- added ladder to the hole on the ground in Yantar to make climbing in and out more convenient
- revisioned and united all weapon hud positions
- the secret trader now sells only unique items
- added more alife to Darkscape, Forest, Outskirts and Country levels
- particles engine tweaked, finetuned and more stable
- implemented cloud shadows on r3 (dx10) render too
- added pda message about the 3rd bloodsucker to kill on Rostok Factory level
- enemies won't ignore you if you are sitting in a car
- various smaller tweaks and fixes
- removed test grenades and fixed bug so now NPCs will run from grenades they throw if they land close to them.
Leider muss man ein komplett neues Spiel anfangen, egal wie weit man schon ist, da die alten Savegames und der neue Patch nicht miteinander kompatibel sind.
Trotzdem, wenn man schon ließt, wie viele CtD Bugs rausgehauen wurden, dann sollte es das Wert sein.
(Hab auch ein Savegame, wo ich schon wieder mehrere Stunden rein investiert habe das nun futsch ist, aber das macht nix, kam eh wegen einiger CtD Bugs nicht weiter. ^^ )

Wünsche jedenfalls viel Spaß beim spielen und bis zum nächsten Patch. ;-)
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Re: STALKER Lost Alpha

Beitrag von Xx.Nathaniel.xX »

Ich packs mal hier rein, weils als geistiger Nachfolger von Stalker beworben wird:

https://www.kickstarter.com/projects/1577656602/areal

Könnte interessant werden :)
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Re: STALKER Lost Alpha

Beitrag von Bloody_Kain »

Sorry, aber da hätte ich lieber ein Stalker 2...
Die Vids sind auch... dumm.
Der Erzählt was über deren geplantes Spiel. Die Musik ist so laut und bassreich, das der kaum zu verstehen ist.
Von dem Spiel ansich sieht man nur die Leute wie sie arbeiten, ein paar Konzept Arts wie sie auf der Site schon zu sehen sind und eine ganze Menge aus den 3 Stalker Spielen.
Is ja schön das die nach dem Vorbild "Stalker" arbeiten wollen, aber man muss es nicht übertreiben.

Außerdem, ich glaube nicht das die es noch bis 100k Dollar schaffen. Es sind nur noch 8 Tage, und die sind gerade einmal bei +- 36k $.

Das wird nix.


Zum neuen Lost Alpha Patch:
Es wurden tatsächlich eine Menge Fehler raus genommen. Ich hatte im Testspiel, bei dem ich bis Mole, dem Stalker in Agroprom wo man etwas über Streloks Geheimversteck erfährt und ein Stück danach, nicht einen CTD oder nen Story stopper.
Es sind ein paar neue Waffen hinzu gekommen oder wurden freigeschaltet, die man vorher nicht bekommen konnte.
Die Händler haben nun ein etwas besseres Angebot als vorher, auch wenn die Preise weiterhin unverschämt hoch sind. ^^

Ein paar neue Fehler sind mir allerdings auch aufgefallen:
Wenn man eine Rüstung verbessern will, steht dort statt der Beschreibung nur Kauderwelsch.
Auch sind die Texte zu einigen Updates noch nicht berichtigt worden.
z.B. eine Waffe die einen veränderten Lauf bekommt um sie Stabiler zu machen, und dann steht da ein Negativwert in Rot auf Handhabung aber kein Plus Wert was nun verbessert wird...
Weiter hab ich aber noch nicht wieder gespielt, weil ich im Moment wieder Star Wars ToR suchte. ^^
(Auch DER Grund warum es im Moment mit meinem Lets Play & write nciht weiter geht.
Hab im Moment mehr spaß daran meinen imperialen Agenten zu spielen als diesen Möchtegernstalker nach Pripyat zu bringen.)

Naja, bis die Tage Mal... :up
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Re: STALKER Lost Alpha

Beitrag von Xx.Nathaniel.xX »

Naja, das ist Kickstarter, ich dachte du kennst die Plattform... Da geht es darum Spiele zu finanzieren welche noch nicht existent sind, somit kommt es da recht häufig vor, dass kein InGame Material gezeigt wird... ;)

Aber ich schließe mich da an: Das wird nix!
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Re: STALKER Lost Alpha

Beitrag von Bloody_Kain »

Hi Leute.

Anfang August ist ein neuer, dritter Patch raus gekommen: 1.3003.
Zu finden hier:
http://www.moddb.com/mods/lost-alpha/do ... 3003-patch

Da wieder änderungen an der Story gemacht wurden, sind alte Savegames wiedereinmal inkompatibel und man muss neu anfangen damit alles so funzt wie es soll.

Das wars auch schon. Patchnotes stehen mit auf der verlinkten ModDB Seite.
Kleiner Tipp: Nehmt den alternativen Mirrir wenns ums Downloaden geht.
Nicht nur dass das Laden über ModDB verdammt langsam ist (Das sollte bei mir 6 Stunden dauern, wo es beim alternativ Mirror nur rund 22 Minuten gedauert hat), der Download wird auch nicht einfach unterbrochen weil die ModDB Datenbank so laggy ist wie die Seite.

Also, viel Spaß beim Patch laden und zocken, ich bin dann mal auf ner Geburtstagsfeier. ^^
Bis die Tage.
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Re: STALKER Lost Alpha

Beitrag von Bloody_Kain »

Hi Nathaniel.
Habe mir grade noch einmal die Kickstarter Site angeschaut.
Anscheinend wurde deren Ziel erreicht, sie sind "Full Foundet".
Allerdings sieht es aus als wenn das Spiel recht... "Oberflächlich" wirkt, da nicht einmal das erste Ziel von 100k $ erreicht wurde.

Es kamen grade einmal etwas über 64k zusammen.

Nun, ob das Spiel etwas wird, werden wir wohl erst sehen wenn es kommt... sollte es jemals kommen, denn nur weil die Fans Geld reingesteckt haben, heist das ja nicht das es auch wirklich kommen wird. ^^
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Re: STALKER Lost Alpha

Beitrag von Xx.Nathaniel.xX »

Neee, Kickstarter hat den Project gesperrt und alle Zahlungen wurden an die Backer zurücküberwiesen ;)
[Suspended = gesperrt, verschoben, außer Kraft gesetzt]

Ich bin was sowas angeht immer gut informiert. Die Wirtschaftswelt der Spiele finde ich äußerst interessant.

Vor allem die Hintergründe der Sperrung sind interessant. West Games (das Studio), hatte zB. einen Comment-Bot eingebaut. Also auf der Kickstarter Seite unter "Comments" konnte sich kener mehr unterhalten, weil alle 5 Minuten diese Bot irgendwelche User an den Pranger gestellt hat, die schlecht über das Spiel gesprochen haben. Dann waren da, wenige Tage vor Schluss, zwei Zahlungen die zusammen 25.000 Doller betrugen, welche seeehr verdächtig waren und in Verbindung mit den Entwickler gebracht wurden. Soll heißen, möglicherweise haben die Entwickler gesehen, dass ihr Ziel nicht erreicht wird und wollten somit das Spiel pushen, sodass sie das Ziel erreichen und zumindest ein paar tausend Doller einstreichen können. Ach, da waren noch haufenweise andere krumme Dinger^^

Kurz darauf haben sie auf ihrer eigenen Website ihr eigenes Kickstarter aufgemacht. Haben fast die komplette Seite einfach reinkopiert xD
Momentan stehen die bei 12.900 Dollar.
http://areal.west-games.com/

Naaaaaaaaaja. Vielleicht stellen die sich auch einfach nur extrem dumm an und haben evtl. keine bösen Absichten, dennoch ist mir das zu heikel.
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