Geschichte: X3: Albion Prelude - Das Leben des Brian K.
Verfasst: Do 9. Feb 2012, 20:45
Moin.
Vor einiger Zeit habe ich damit angefangen, meinen Character bei X3:AP etwas interessanter für mich zu machen.
Dies kam daher, dass mir das Spiel, nach dem ich die Kampagne der Argonen beendet hatte, sehr schnell sehr langweilig wurde.
Also habe ich mit Hilfe von Cycrows Cheatpacket, mir meinen eigenen Spielstart geschaffen.
Zuerst nahm ich den "Argonischen Patrioten" Start, dann ließ ich ein Mammut spawnen, übernahm es per Script, rüstete es komplett aus und packte ein Spieler HQ in den Laderaum.
Dies waren die ersten Schritte für einen Prolog, der mir im Kopf herum spukte. Wohl angemerkt, das Spieler HQ wird es erst mit einem zukünftigen Patch geben, allerdings als Kaufobjekt und ohne Story wie es im Moment aussieht.
Ich suchte mir also einen netten kleinen Sektor in der nähe der Kriegssektoren, platzierte dort meine Basis und legte los mit dem Schreibkram.
Nachdem ich also dann einen Prolog geschrieben hab, der gleich noch kommt, hab ich alles was ich in meinen Spielsessions gemacht hab in Stichpunkten notiert und dann in form von Logbuch Einträgen geschrieben.
Das lässt sich auch recht gut weiter führen, gegenüber selbst ausgedachten Geschichten, weil man ja im Spiel was macht, das wird notiert und dann etwas umgewandelt in einen vernünftigen Kontext gesetzt.
Klar, das ist dann nicht unbedingt so spannend wie eine richtige Abenteuergeschichte, aber als Schreibübung ist das gar nicht so schlecht. ^^
Es kann natürlich sein, dass einigen hier, die das Spiel nicht kennen und nie gespielt haben, die Sektoren nichts sagen. Das ist eben leider ein Problem bei diesem Schreibstil.
Ich kann mich nicht wirklich lange mit Umschreibungen aufhalten. Außerdem ist diese Geschichte mit Spoilern gespickt, also bitte wenn ihr das Spiel spielt und selbst viel entdecken wollt, lest es nicht zu intensiv. xD
Ach ja, die Sektoren Beschreibungen, wenn es denn welche gibt, stimmen nicht unbedingt mit denen aus Terran Conflict überein. Also keine Angst vor Spoilern von den dort integrierten Kampagnen.
Mein Charackter heist Brian Katerwell, Sohn eines bankrotten Firmenbesitzers, ehemaliger Argonischer Militärpilot und nun Erbe des Familienunternehmens. Alles weitere müsst ihr selber lesen.
Für Rechtschreibfehler übernehme ich keinerlei Haftung und sollte euch ein Margentar vorkommen, die heißen im Original Magnetar. ^^
Ich versuch zwar solche Fehler immer zu beseitigen, aber manchmal schleichen die sich einfach ein. :ink:
Okay, ihr seit vorgewarnt worden, hier nun der Anfang der Geschichte:
Vor einiger Zeit habe ich damit angefangen, meinen Character bei X3:AP etwas interessanter für mich zu machen.
Dies kam daher, dass mir das Spiel, nach dem ich die Kampagne der Argonen beendet hatte, sehr schnell sehr langweilig wurde.
Also habe ich mit Hilfe von Cycrows Cheatpacket, mir meinen eigenen Spielstart geschaffen.
Zuerst nahm ich den "Argonischen Patrioten" Start, dann ließ ich ein Mammut spawnen, übernahm es per Script, rüstete es komplett aus und packte ein Spieler HQ in den Laderaum.
Dies waren die ersten Schritte für einen Prolog, der mir im Kopf herum spukte. Wohl angemerkt, das Spieler HQ wird es erst mit einem zukünftigen Patch geben, allerdings als Kaufobjekt und ohne Story wie es im Moment aussieht.
Ich suchte mir also einen netten kleinen Sektor in der nähe der Kriegssektoren, platzierte dort meine Basis und legte los mit dem Schreibkram.
Nachdem ich also dann einen Prolog geschrieben hab, der gleich noch kommt, hab ich alles was ich in meinen Spielsessions gemacht hab in Stichpunkten notiert und dann in form von Logbuch Einträgen geschrieben.
Das lässt sich auch recht gut weiter führen, gegenüber selbst ausgedachten Geschichten, weil man ja im Spiel was macht, das wird notiert und dann etwas umgewandelt in einen vernünftigen Kontext gesetzt.
Klar, das ist dann nicht unbedingt so spannend wie eine richtige Abenteuergeschichte, aber als Schreibübung ist das gar nicht so schlecht. ^^
Es kann natürlich sein, dass einigen hier, die das Spiel nicht kennen und nie gespielt haben, die Sektoren nichts sagen. Das ist eben leider ein Problem bei diesem Schreibstil.
Ich kann mich nicht wirklich lange mit Umschreibungen aufhalten. Außerdem ist diese Geschichte mit Spoilern gespickt, also bitte wenn ihr das Spiel spielt und selbst viel entdecken wollt, lest es nicht zu intensiv. xD
Ach ja, die Sektoren Beschreibungen, wenn es denn welche gibt, stimmen nicht unbedingt mit denen aus Terran Conflict überein. Also keine Angst vor Spoilern von den dort integrierten Kampagnen.
Mein Charackter heist Brian Katerwell, Sohn eines bankrotten Firmenbesitzers, ehemaliger Argonischer Militärpilot und nun Erbe des Familienunternehmens. Alles weitere müsst ihr selber lesen.
Für Rechtschreibfehler übernehme ich keinerlei Haftung und sollte euch ein Margentar vorkommen, die heißen im Original Magnetar. ^^
Ich versuch zwar solche Fehler immer zu beseitigen, aber manchmal schleichen die sich einfach ein. :ink:
Okay, ihr seit vorgewarnt worden, hier nun der Anfang der Geschichte:
Prolog:
Brian Katerwell war ein 28 Jähriger Argone welcher auf der Station seiner Eltern im Sektor Ewiges Licht lebte, welcher sich zwischen Nathans Reise und dem Argonischem Militärsektor M148 befand.
Mit 18 trat er dem Argonischem Militär bei und absolvierte dort seine Ausbildung.
Das Leben seiner Eltern drehte sich meist um die Firma und den Kampf gegen die starke Konkurenz auf dem Handelsmarkt.
Doch dann hatte sich das Blatt gewendet, als die Fabriken die sie besaßen, eine nach der anderen zerstört worden waren.
Einige durch Sabotage, andere durch Piraten oder angeblichen Unfällen.
Die für diese Sektoren zuständigen Ermittler gaben meistens menschliches Versagen oder Verschleiß als Grund für die Katastrophalen Zerstörungen an, was seinen Vater jedes Mal einen Riesen Batzen Geld gekostet hatte.
Nicht nur dass er auf den Kosten hängen blieb, welche die Entsorgung der Trümmer und den Wiederaufbau oder Abriss der Stationen mit sich brachten, nein er musste auch die Hinterbliebenen auszahlen und das brachte die Familie nach und nach nahe an den Bettelstand heran.
Zum Schluss hatten sie nur noch Ihre Heimat Station, einen alten Mammut TL Frachter und den alten Eklipse Jäger seines Vaters, plus Brians eigenem Discoverer Jäger, welchen er vom Argonischem Militär als Teil eines Jagdgeschwaders und später für seine gute Arbeit gestellt bekommen hatte.
Schließlich kam der Tag, an dem die Firma bankrott war. Sein Vater versank mehr und mehr in Trübsal und Depressionen, was seiner Mutter schwer zu schaffen machte.
Schon längst bestand die Besatzung der Station nur noch aus Freunden der Familie welche auch auf ihr lebten und unabhängig von seinen Eltern ihre eigenen Einkommen hatten.
Die meisten anderen waren Gegangen, da sie sie nicht mehr bezahlen konnten.
Brians Mutter sorgte sich darum, dass sie die Station nicht räumen mussten in dem sie Verträge mit dem Argonischem Militär abschloss, welche die Station zu Reparaturzwecken und Wiederauftankung ihrer Schiffe nutzen konnten.
Dann, eines Tages kam auch für Brian die Zeit, in den Krieg zu ziehen. Ein Krieg welcher sich zwischen den Terranern und der Gemeinschaft ausgebrochen war, weil jemand den Torus, eine riesige Station welche sich wie ein Ring um den Planeten Erde gespannt hatte, gesprengt hatte.
Der Krieg tobte nun schon länger als Brian lebte und war noch lange von einem Ende entfernt.
Brian überredete seinen Vater dazu, ihn und seine Staffel mit der alten aber gut bewaffneten Mammut nach Omicron Lyrae zu fliegen, da sie dort stationiert werden sollten und der Sektor Schatzkammer mittlerweile ebenfalls zum Kriegsgebiet erklärt worden war.
So landeten also die 6 Discoverer Jäger auf der Mammut, auf der schon der alte Jäger seines Vaters wartete und die kleine Reise aus dem Sektor begann.
Auf dem Weg nach Omikron Lyrae kam es in Schwarze Sonne dann zu einem kleinen Zwischenfall mit einer Gruppe Xenos Jäger, welche sich zu einem Zerstörungsraubzug aus ihrem Sektor 472 heraus gewagt hatten.
Der Kampf war schnell entschieden als die Kanonen der Mammut und die 6 Jäger mit ihnen kurzen Prozess machten.
Brian meldete diese neuerliche Aktivität seinen Vorgesetzten, welche sich dafür entschieden, die Patroullien im Sektor zu verstärken, an Brians Befehlen änderte dies allerdings nichts.
Im Sektor Schatzkammer trafen sie, zur allgemeinen Erleichterung auf keinerlei feindliche Kräfte, weshalb sie ohne weitere Verzögerungen in Omicron Lyrae eintrafen… und mitten in eine Schlacht gerieten.
Sofort starteten die Jäger und nahmen Verteidigungspositionen um ihr derzeitiges Trägerschiff ein, selbst Brians Vater startete um das letzte Transportschiff der Familie zu beschützen.
Die Schlacht war Furchtbar, überall im Sektor trafen Laser auf Schilden, Raketen auf Rümpfen, explodierten Jäger und starben Humanoide aller Rassen die sich an diesem Krieg beteiligten, doch vor allem Menschen.
Da geschah es. Der Jäger seines Vaters startete durch mit Kurs auf einen Jäger der Erdstreitkräfte dessen Pilot gerade ausgestiegen war und sich abgeschaltet hatte.
„Was tust du da? Bist du Lebensmüde?“
„Nein. Ich nutze die Gunst der Stunde bevor es jemand anders tut. Schau mal auf dein Gravidar!“
Und tatsächlich. Überall im Sektor waren Schiffe von kleinen Firmen unterwegs welche sich, sogar noch während der Schlacht, über die Wracks, ausgeworfene Munition oder verlassenen Jäger her machten.
Dazwischen einige Sanitätsschiffe, welche die Piloten auffischten.
Als die Schlacht sich dem Ende zuneigte, kam sein Vater mit zwei halb zerschossenen Jägern im Schlepptau und seinem kleinen Frachtraum voller Raketen zurück zur Mammut.
Als er gelandet und ausgestiegen war, zeigte er seinem Sohn auf dem Kommschirm ein grinsen, wie er es schon lange nicht mehr bei seinem Vater gesehen hatte.
„Sohn, ich glaube unsere Pechsträhne hat ein Ende.“ Hatte er verkündet und von da an war die alte Mammut ein bekannter Anblick in den Kriegssektoren.
Wo immer es einen Kampf gab, war sein Vater abseits zur Stelle und ab und zu durfte die Staffel seines Sohnes ihn sogar Eskortieren.
Der Job war sehr Risiko behaftet und seine Mutter machte sich immer fürchterliche Sorgen, doch eine TL Schiffsladung voller Jäger und Munition brachte immer einen guten Preis auf dem Markt, weshalb es das Wert war.
Eines Tages jedoch verließ Brians Vater sein Glück.
Während er gerade dabei war einen gestrandeten Jäger zu bergen, explodierte in seiner nähe eine fehlgeleitete Rakete.
Der Jäger wurde erst ein paar Tage später gefunden, für den Piloten kam da bereits jede Hilfe zu spät.
Die Auswertung der Computer des Jägers ergaben, dass eine fehlgeleitete Rakete vom Typ Banshee in der nähe des Jägers den Brians Vater gerade kapern wollte, explodiert war und diesen dabei zerstörte. Da sein Vater den Jäger im Raumanzug manuell umprogrammieren musste, hatte er nicht die geringste Chance.
Mangels einer Leiche wurde nur eine Symbolische Bestattung vorgenommen und Brian entschied sich, die Argonische Armee zu verlassen um die Firma seines Vaters zu übernehmen.
Hier beginnt nun Brians neues Leben als Firmenleiter einer Firma, die sich mittlerweile auf das Bergen, Instandsetzen und verkaufen von Kriegsgütern spezialisiert hat.