Mass Effect 3 DLCs Levathian, Omega & Citadel

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Mr.Gnom

Mass Effect 3 DLCs Levathian, Omega & Citadel

Beitrag von Mr.Gnom »

Hi Leute
Am 28. August lieferte Bioware mit dem 1. Story-DLC nach dem Extended Cut einen seiner bislang besten Zusatzinhalte ab.


AUSZUG aus dem TEST
"Alles in allem überzeugt Leviathan von vorne bis hinten, zieht einen direkt ins Geschehen hinein und erzählt dabei eine stets spannender werdende,
mysteriöse und teils unheimliche Geschichte und verrät euch weitere Informationen über die Reaper, ihre Herkunft und mehr. Zugleich ist es ein
erfreulicherweise ziemlich story- und dialoglastiges Zusatzpaket. Schön, dass BioWare einmal mehr auf die Fans hört und die Teammitglieder auch
in den DLCs besser einbindet, anstatt sie nur als stumme Begleiter an eure Seite zu stellen. So zählt Leviathan mit zum Besten, was BioWare
bislang überhaupt als Download-Content veröffentlicht hat."
Gruss
Mr.Gnom

Mr.Gnom

Re: Mass Effect 3 DLCs Levathian, Omega & Citadel

Beitrag von Mr.Gnom »

Hi Leute
Hier jetzt Infos über den 2. Story-DLC ...
AUSZUG aus dem TEST
Die Situation rund um Omega kann man in etwa mit Liara in Mass Effect 2 vergleichen. Dort absolvierte man auf Illium für Liara ein paar kleinere Aufgaben, hatte aber irgendwie das Gefühl, dass da eigentlich noch was kommen müsste - was dann mit dem DLC Lair of the Shadow Broker auch der Fall war. Ähnlich verhielt es sich in Mass Effect 3: Man erledigte für Aria T'Loak - Omegas Herrscherin, die von Cerberus von ihrer Station vertrieben wurde - ein paar kleinere Jobs auf der Citadel, hatte aber auch hier den Eindruck, dass noch etwas folgen müsste: nämlich die Rückeroberung von Omega. Und genau darum dreht sich der jüngste Story-DLC für BioWares SciFi-Epos.

Omega baut dabei auch auf dem Comic Mass Effect: Invasion auf, der sich um die Geschichte dreht, wie genau Cerberus Aria von Omega vertrieben hat. Kurz gesagt: Es geht ihnen um die Kontrolle der Station, die zugleich einen strategisch wichtigen Punkt in den Terminus-Systemen darstellt und Cerberus mithilfe des Omega-4-Portals einen einfachen Zugang zum Kern der Galaxie ermöglicht, wo ihr selbst noch in Mass Effect 2 die Kollektoren besiegt habt. Auch hier ist der Vorteil offensichtlich: Dort verbirgt sich sicherlich noch die eine oder andere nützliche Technologie, die Cerberus für sich nutzen möchte, aber auch Gefahren lauern dort. Und so einfach gibt Aria die Kontrolle über ihre Station sicherlich nicht auf ...

Zwingend gelesen haben muss man Invasion allerdings nicht, um Omega zu verstehen. Wenn ihr aber ein paar mehr Hintergrundinfos zu den Geschehnissen oder auch zu eurem Gegenspieler - Cerberus-General Oleg Petrovsky - haben wollt, lohnt sich ein Blick darauf. Letzterer ist ein überaus fähiger Kommandant, der aber wiederum auch im Comic schon einem gewissen Ehrencodex folgte, bei Weitem nicht so skrupellos und kalt agiert wie viele andere Schergen aus den Reihen von Cerberus. Es ist schön zu sehen, dass man dieses Verhalten, seine Persönlichkeit auch entsprechend im DLC adaptiert hat.

Ohne Crew, aber dennoch nicht alleine
Ähnlich wie im letzten ME2-DLC Arrival seid ihr hier ohne eure Crew unterwegs, da Aria so ihre Vorbehalte gegenüber einige eurer Begleiter hat und euch sozusagen ganz „für sich alleine“ haben will. Und wer Aria kennt, der weiß auch, dass sie sich davon nicht wirklich abbringen lassen wird. Wie dem auch sei: Gänzlich alleine seid ihr dann dennoch nicht unterwegs. Aria begleitet euch mit ihren mächtigen biotischen Fähigkeiten als Teammitglied und ebenso trefft ihr auf der Station auf die Turianerin Nyreen, die euch bei eurem Vorhaben hilft. Es ist übrigens die erste Turianerin, die man in der Reihe zu Gesicht bekommt. Bei ihrem Design hat BioWare gute Arbeit geleistet. Äußerlich erinnert sie klar an die Turianer, besitzt aber auch gewisse weibliche Züge, durch die man sie eben sofort als Frau erkennen kann.

Wer Omega in Mass Effect 2 schon toll fand, der wird auch den Omega-DLC mit Freude spielen. Größtenteils verschlägt es euch dabei in brandneue Regionen im unteren Bereich, die man zuvor noch nicht gesehen hat und die ebenso düster und dreckig sind wie der Rest der Station. Ein besonderes Lob gebührt BioWare hier für die hohen Produktionswerte des DLCs. Die Schauplätze können sich wirklich sehen lassen und insbesondere in den düsteren Minen, in denen ihr euch mit einer Taschenlampe den Weg bis zum Ziel bahnt, während ihr um euch herum das Knurren beziehungsweise diverse andere Geräusche der Adjutanten - neue Reaper-Kreaturen - hört, kommt eine leicht gruselige Stimmung auf. Der Aufbau der Level ist ebenso gelungen. Oftmals habt ihr die Möglichkeit, euren Feinden über die Seite in die Flanke zu fallen, was die Kämpfe stets interessant hält.

Ein weiterer neuer Feind zeigt sich in Form verbesserter Mechs, deren Original-Designs man ebenfalls aus Mass Effect 2 kennt. Sie können sich kurzzeitig mit einem Schild vor Beschuss schützen, verfügen über eine eigene Omni-Klinge für den Nahkampf und sind sogar für einige Sekunden nach ihrem Ableben noch gefährlich, da ein paar letzte Energieentladungen eure Schilde beziehungsweise Gesundheit schädigen können, wenn ihr zu nah an ihnen dran seid. Bei den Mechs müsst ihr daher auch im Kampf ein wenig umdenken, da sie mit ihrer Nahkampfwaffe gerne dicht an euch herankommen und das manchmal gleich zu zweit oder zu dritt.

Missionstechnisch dreht sich der DLC natürlich allen voran um die Rückeroberung der Station, in Arias verstecktem Kommandoposten könnt ihr aber auch die eine oder andere Nebenaufgabe annehmen, die ihr dann während der Hauptmissionen erfüllt. Nichts großartig Besonderes, zum Beispiel die Aktivierung von Terminals oder das Aufspüren von Ersatzteilen, aber man nimmt es halt doch gerne mit, wenn man schon die Gelegenheit dazu bekommt. Was die Spielzeit anbelangt, kam ich am Ende auf Normal auf rund dreieinhalb Stunden - das variiert aber natürlich je nach Schwierigkeitsgrad und ist gleichermaßen abhängig davon, ob ihr nun in jede Ecke schaut oder überhaupt die Nebenmissionen vollendet. Etwas wirklich Neues in puncto Gameplay - wie die Verfolgungsjagd in Lair of the Shadow Broker oder der Unterwasser-Abschnitt in Leviathan - versucht man dabei nicht, hier folgt der DLC mehr dem bekannten Mass-Effect-Muster.

Eigenständig und ein guter Mix
Wie auch Leviathan bietet Omega dabei eine gesunde Mischung aus Story, Dialogen und Kämpfen. Ihr habt zwar nicht eure gewohnte Crew um euch, könnt aber dafür Gespräche mit euren temporären Begleiterinnen führen. Ihr erfahrt unter anderem etwas mehr über Aria selbst und man kann im Verlaufe des DLCs auch spüren, wie man einen gewissen Einfluss auf sie und ihre Entscheidungen ausübt - sie gewissermaßen weich werden lässt, wie sie auch selbst erwähnt. Man versteht aber auch, dass sie als Herrscherin von Omega nach außen einfach gnadenlos sein muss, um die Kontrolle zu behalten. Es ist ein interessantes Hin und Her zwischen Shepard, Aria und Nyreen, zumal die beiden Letzteren auch eine gemeinsame Vergangenheit haben.

Weiterhin gibt es die eine oder andere Entscheidung zu treffen. Zum Beispiel in einer Situation, in der ihr Aria und Nyreen aus einem Energiefeld befreien müsst, während beide von Mechs attackiert werden. Ihr habt die Möglichkeit, den zugehörigen Generator direkt zu überladen, was allerdings auch die Lebenserhaltungssysteme anderer Bereiche beeinflussen und somit Zivilisten töten würde. Oder aber ihr schreibt das System kurzerhand um, wodurch die Energie umgeleitet wird und auch die Zivilisten verschont bleiben. Interessant wird das Ganze dadurch, dass General Petrovsky währenddessen via Hologramm auf euch einredet und euch dazu bringen will, die sofortige Überlastung - mehrmals habt ihr hier die Chance zu einem Renegade-Interrupt - einzuleiten.

Die wichtigste Frage ist aber natürlich: Ist Omega etwas für euch? Letzten Endes könnt ihr diese Frage auch angesichts des Preises von 1.200 Microsoft/BioWare Punkten nur für euch selbst beantworten. Mir war es das wert, weil ich mich auch sehr für Aria und Omega interessiere. Letzten Endes ist Omega mehr eine kleine, eigenständige Geschichte, die nicht allzu viel mit der Hauptstory zu tun hat - dessen solltet ihr euch bewusst sein. Macht das Omega aber nun in irgendeiner Weise schlechter? Meiner Meinung nach nicht. Wie gesagt: Es ist wirklich eine Frage der eigenen Erwartungen und was ihr haben wollt. Schlussendlich bekommt ihr hier noch einige weitere War Assets für den Krieg und Cerberus in den Arsch zu treten, fühlt sich auch immer wieder ganz gut an. Davon abgesehen erlangt ihr Zugriff auf zwei neue Waffen, die zuvor nur über bestimmte Aktionen zugänglich waren und auch eine Reihe von Waffen-Upgrades aus dem Multiplayer finden so ihren Weg in die Singleplayer-Kampagne. Des Weiteren stehen euch nach Abschluss des DLCs noch zwei zusätzliche biotische Fähigkeiten als Bonuskraft für Shepard zur Verfügung.

Was ich außerdem schade fand, ist, dass euer Trip nach Omega nur eine einmalige Sache bleibt. Im Gegensatz zu Lair of the Shadow Broker und dem Shadow-Broker-Schiff steht euch Omega anschließend nicht als kleine Hub-Welt mit ein paar Extras zur Verfügung. Die Frage ist, ob dabei vielleicht auch das Größenlimit für DLCs auf der Xbox 360 (2 GB) eine Rolle spielte, das Omega so schon wirklich bis zum Letzten ausreizt. Wäre Omega ohne dieses Limit vielleicht noch größer, noch länger geworden, möglicherweise mit eben jenem kleinen Extra? Wer weiß, darüber lässt sich nur spekulieren. Schade ist es aber dennoch, dass man diese Möglichkeit nicht hat.

Um das noch mal zusammenzufassen: Wie die meisten DLCs ist auch Omega sicherlich Geschmackssache. Es ist eine eigenständige Geschichte ohne allzu große Verknüpfungen zur Hauptstory und insbesondere diejenigen, die sich für Aria und Omega interessieren, können von diesem DLC am meisten zehren. Dass Omega keine weiteren Änderungen am Ende des Hauptspiels vornimmt, stört mich in keinster Weise. Ehrlich gesagt reicht es mir auch langsam damit und allen voran auch mit den nach wie vor vorhandenen Forderungen nach zusätzlichen Anpassungen. Aber wie dem auch sei, mich überzeugt Omega durch seine hohen Produktionswerte und einen guten Mix aus Story, Dialogen und Kämpfen. Maximal vier Stunden lang wird sehr gute Unterhaltung mit interessanten Begleitern sowie einem charismatischen Gegenspieler geboten. Am Ende fehlt dem DLC aber noch das entscheidende Tüpfelchen auf dem i, um zu einem echten Must-Have für alle Fans zu werden.
Gruss
Mr.Gnom

Mr.Gnom

Re: Mass Effect 3 DLCs Levathian, Omega & Citadel

Beitrag von Mr.Gnom »

Hi Leute
Zum Schluss noch Infos über den letzten Story-DLC ...
AUSZUG aus dem TEST
„Alle Mann an Bord", hieß es für den letzten Story-DLC zu Mass Effect 3 aus Sicht der Autoren. Und das merkt man auch gleich von Beginn an. Damit wir uns hier nicht falsch verstehen und bei euch auch keine unbegründeten Hoffnungen entstehen: Nein, es gibt keine Änderungen am Ende. BioWare hatte bereits vor Monaten gesagt, dass man dort nichts mehr anpassen wird und dabei bleibt es auch. Und zugegebenermaßen bietet Citadel euch auch keine Story, die im gesamten Kontext der Geschichte von Mass Effect 3 in irgendeiner Weise entscheidend wäre. Macht aber nichts.

Man sollte es eher als das betrachten, was es tatsächlich ist: Ein unbeschwertes und insbesondere sehr lustiges kleines Abenteuer, in dem ihr noch einmal so gut wie alle bisherigen Squadmitglieder trefft - ein Abschiedsgeschenk sozusagen. Ein würdiger Abschluss, der tatsächlich als DLC, wenn er denn nach dem Ende spielen würde, absolut perfekt wäre. So fühlt es sich schon mittendrin (spielen könnt ihr ihn nach dem Citadel-Coup) wie ein vorgezogenes Ende an. Man verbringt noch einmal ein paar schöne Stunden mit all den vielen Leuten, die man im Laufe der Jahre getroffen, mit denen man Seite an Seite in die Schlacht gezogen ist.

Der Fokus der Hauptstory, die rund drei Stunden in Anspruch nimmt und zu der ich auch nicht allzu viel verraten möchte, liegt auf dem ME3-Squad. Hier sind wirklich alle von ihnen gleichzeitig und auch während der Mission sichtbar im Einsatz, was ein tolles Gefühl ist. Es weckt Erinnerungen an die Selbstmordmission in Mass Effect 2, versprüht in gewisser Weise auch dieses Feeling, das man beim Anschauen von The Expendables hat. Die Besten der Besten treten dem Feind gehörig in den Allerwertesten und man hat ständig mindestens ein kleines Lächeln auf den Lippen. Auch so ziemlich alle Kameraden aus Mass Effect 2 sind mit von der Partie, allerdings nicht im direkten Kampfeinsatz, sondern eher in späteren Gesprächen - davon gibt es hier wirklich viele, auch nach Abschluss der DLC-Story kommen viele neue hinzu - und auf einer abschließenden Party.

Und genau dafür ist Citadel einfach gemacht, für ein letztes Abenteuer mit all euren Mitstreitern, für ein letztes Aufeinandertreffen. Übrigens können sich auch die Wrex-Fans freuen, denn unser aller Lieblings-Kroganer taucht hier nicht nur als Gast auf, sondern steht euch für den gesamten DLC als optionales Squadmitglied zur Verfügung. "Good old times", wie der Kroganer selbst betont.

Dass man die ganze Geschichte eher unbeschwert angeht und sich nicht gänzlich ernst nimmt, merkt man an den vielen, vielen humorvollen Situationen und Gesprächen, die BioWares Autoren hier reingesteckt haben - ich musste mehrmals herzhaft lachen. Zugegeben, der eine oder andere wird es womöglich im Kontext des Krieges albern finden oder vielleicht auch ein bisschen zu klischeehaft, aber ich liebte jede Minute davon - und ja, auch Soldaten brauchen hin und wieder mal eine kleine Auszeit. Ist ja nicht so, dass sich das hier alles über (virtuelle) Tage oder gar Wochen hinziehen würde. Die Normandy bekommt ein paar Upgrades und währenddessen hat die Crew eben einen kleinen Landurlaub. Ich fand es regelrecht erstaunlich, dass manch einer im BioWare-Forum ein paar freie Stunden in einem Krieg für undenkbar hält. Aber na gut ...

Alleine Wrex während der gesamten DLC-Spielzeit mitzunehmen, ist schon mindestens einen Durchgang wert. Man erfährt außerdem viele weitere Einzelheiten über die jeweiligen Charaktere, über Shepard selbst, Anderson hat eine ganze Reihe Audio-Aufzeichnungen hinterlassen. Es gibt so viele kleine Easter Eggs, versteckte Hinweise und kleine Details, die Citadel zu etwas Besonderem machen. Dinge wie Mordins Datenpad mit einigen Aufzeichnungen und Liedern von ihm, Zaeeds letzter Auftritt mit seiner unvergleichlichen Stimme und Art (RIP Robin Sachs), eine Gedenkfeier für Thane. Oder die gewisse Selbstironie in bestimmten Situationen oder einfach die erneute Anerkennung von Shepards individueller Hintergrundgeschichte und Klasse - endlich setzt mein Vanguard mal seine Biotik in einer Zwischensequenz ein. Das alles sind für sich genommen vielleicht nur Kleinigkeiten, in ihrer Gesamtheit lassen sie das Fan-Herz jedoch höher schlagen.

Fan-Service? Ja, das ist Citadel wohl allen voran. Aber verdammt nochmal, es ist ein Guter. Wie gesagt, die Hauptstory beschäftigte mich rund drei Stunden, für weitere Gespräche und die Abschlussparty kommt locker noch einmal eine weitere Stunde hinzu. Es lohnt sich jedenfalls, seine Kameraden aufzusuchen, wenn sie euch um ein Treffen bitten, denn hier erzählt man in gewisser Weise auch kleine Nebengeschichten. Samantha trifft etwa in einem Spiel im Kasino auf ihre Nemesis, man verhilft Garrus zu einem Date mit einer Turianerin (sofern man nicht selbst eine Romanze mit ihm hat) und selbst der einzig wahre Blasto taucht bei einem Filmdreh auf. Da bleibt kein Auge trocken.
Die seltsamsten, dämlichsten und schlechtesten (und meist alles auf einmal) Simulatoren Ufo, U-Bahn, Sex, Chirurgie und sogar Simulatoren. Die seltsamsten, dämlichsten und schlechtesten (und meist alles auf einmal) Simulatoren

Und dann gibt es da ja noch den neuen Hub auf der Citadel, der auch anschließend weiterhin zugänglich ist. Hier erwartet euch unter anderem ein Kasino mit verschiedenen interessanten Spielen und eine Kampfarena mit einer Reihe unterschiedlicher Level, Schwierigkeitsstufen, Multiplikatoren und Belohnungen, die ihr euch freischalten könnt. Dazu zählen übrigens auch die Teammitglieder aus Mass Effect 2, die ihr dann dort an eurer Seite kämpfen lassen könnt. Ein nettes Gimmick: Im Reckoning-DLC war die M7 Lancer schon dabei, mit Citadel bekommt ihr sie auch für den Singleplayer-Part. Dabei handelt es sich um ein Sturmgewehr mit der klassischen Überhitzungs-Mechanik, die man noch aus dem ersten Mass Effect kennt. Munition müsst ihr dafür nicht sammeln. Außerdem bekommt ihr noch eine weitere Waffe und einige frische Upgrades. Ach ja, und natürlich ein eigenes Zuhause auf der Citadel, für das ihr sogar ein paar Einrichtungsgegenstände kaufen könnt. Eine tolle Unterkunft, die Shepards Haus aus dem Pinnacle-Station-DLC für Mass Effect 1 regelrecht alt aussehen lässt.

Ganz ehrlich: So oft wie im Citadel-DLC konnte ich schon seit einer Weile nicht mehr in einem Spiel lachen. Dieser unbeschwerte Ausflug auf die Citadel versprüht wirklich an jeder Ecke zündenden Humor, ob nun durch Einzeiler, längere Monologe oder absolut komische Situationen. Wenn noch jemand einen Beweis dafür braucht, dass BioWare Dialoge schreiben kann: Hier ist er. Im Grunde gilt hier auch das Gleiche wie bei den anderen DLCs. Sofern ihr nicht mit den falschen Erwartungen herangeht, kann wenig schiefgehen. Wenn ihr noch ein letztes Mal einige unterhaltsame Stunden mit den vielen lieb gewonnenen Charakteren der Mass-Effect-Reihe verbringen wollt, ist das hier eure Chance dazu. Eine bessere werdet ihr nicht mehr bekommen. Dazu die vielen Anspielungen, Hintergrundinfos, Easter Eggs, Hinweise und und und ... Citadel ist Mass Effect 3's Lair of the Shadow Broker - nur noch besser.
Gruss
Mr.Gnom
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